Wie Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen werden: Ein Kreuzworträtsel aus gemütlichen und lustigen Geschichten

Wie Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen werden: Ein Kreuzworträtsel aus gemütlichen und lustigen Geschichten

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Der Satz „Wie Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen werden“ mag manchen rätselhaft erscheinen, aber für Familien deutet er auf das entzückende Rätsel der Vorlesezeit selbst hin. Jede Nacht präsentiert einen neuen Hinweis: welche Geschichte man auswählt, welche Stimme man benutzt und wie man Magie aus Worten webt. Die Antwort ist nicht immer ein einzelnes Wort; es ist eine Erfahrung, die aus gemütlichen Momenten und gemeinsamem Kichern entsteht. Manchmal werden Gute-Nacht-Geschichten mit albernen Stimmen vorgelesen. Manchmal werden sie im Dunkeln geflüstert. Die Freude liegt in der spielerischen Entdeckung. Hier ist eine Sammlung von drei Geschichten, die die lustigen, unerwarteten Arten feiern, wie Geschichten zum Leben erwachen, wenn wir sie lesen, jede endet mit der Ruhe, die man für einen guten Schlaf braucht.

Geschichte eins: Das Buch, das lustige Stimmen bevorzugte

Sam hatte ein Lieblingsbuch. Es handelte von einem Drachen, der Tee liebte. Jeden Abend las Sams Vater daraus vor. Er benutzte seine normale, sanfte Vorlesestimme. Die Geschichte war schön, aber das Buch selbst fühlte sich... gelangweilt an.

Eines Dienstags geschah etwas Seltsames. Als Sams Vater las: „Derek der Drache goss eine Tasse Kamillentee ein...“ zitterte das Buch auf seinem Schoß ein wenig. Die Seiten flatterten von selbst.

„Papa, hast du das gesehen?“, flüsterte Sam.

„Was denn?“, sagte sein Vater und fuhr in seinem ruhigen Ton fort. „Er fügte einen Löffel Honig hinzu.“

Das Buch zitterte wieder, diesmal heftiger. Fwip, fwip, fwip! Die Seiten flatterten, bis das Buch zuschnappte.

„Ich glaube, dem Buch ist kalt“, scherzte Sams Vater und öffnete es wieder.

Sam hatte eine Idee. Als sein Vater die nächste Zeile erreichte, platzte Sam mit einer Stimme heraus. Es war eine tiefe, grollende, blubbernde Drachenstimme. „MEHR HONIG, BITTE!“, brüllte Sam.

Das Buch lag vollkommen still da. Die Seite schien ein wenig zu leuchten.

„Mach das noch einmal“, sagte Sams Vater lächelnd. Also tat Sam es. Er las die Teile des Drachen mit der albernen, grollenden Stimme. Er las den Teil der nervösen Teekanne mit einem quietschenden Quieken. Er machte sogar ein „Gluck-Gluck-Gluck“-Geräusch für den einschenkenden Tee.

Das Buch liebte es. Die Bilder schienen heller. Als Sam ein besonders lautes Schlürfgeräusch für den trinkenden Drachen machte, gab der Buchrücken ein fröhliches kleines Knarren von sich. Sie beendeten die Geschichte mit einem Chor alberner Rülpser (der Drache hatte viel Tee getrunken).

Sams Vater kicherte. „Nun, das war mal was anderes.“

Sie legten das Buch auf den Nachttisch. Sam kuschelte sich zusammen. Eine Minute später hörte er ein winziges, papierartiges Seufzen. Er spähte. Das Buch war auf der letzten Seite aufgeschlagen. Die Illustration des vollen, glücklichen Drachen schien zu lächeln. Dann, ganz langsam, schloss sich das Buch sanft mit einem leisen Knall. Es war ein zufriedenes, schläfriges Geräusch. Das Buch war endlich zufrieden und träumte von den lustigen Stimmen von morgen.

Geschichte zwei: Das Nachtlicht, das sich mit der Geschichte veränderte

Lily hatte ein wolkenförmiges Nachtlicht. Es leuchtete normalerweise sanft und gleichmäßig weiß. Aber eines Nachts, als ihre Mutter eine Geschichte über ein tiefblaues Meer vorlas, bemerkte Lily etwas. Das Wolkenlicht wurde ein blasses, wässriges Blau.

„Mama, schau dir die Wolke an!“, flüsterte Lily.

Hre Mutter pausierte. Das Licht war tatsächlich blau. „Wie merkwürdig“, sagte ihre Mutter und las weiter. Die Geschichte beschrieb eine strahlend gelbe Sonne. Langsam wechselte das Wolkenlicht von Blau zu einem warmen, butterartigen Gelb und erhellte den Raum wie ein sonniger Tag.

Sie lasen jeden Abend eine neue Geschichte, nur um zu sehen, was die Wolke tun würde. Während einer Dschungelgeschichte leuchtete sie in einem satten Grün. Für eine Geschichte über einen schüchternen roten Fuchs pulsierte sie in einem sanften Orangerot. Das Wolkenlicht hörte nicht nur zu; es war Teil der Show.

Eines Nachts las Lilys Mutter eine sehr langsame, ruhige Geschichte über ein schlafendes Kätzchen. Ihre Stimme war ein sanftes Murmeln. Die Geschichte hatte keine hellen Farben. Es ging nur um sanfte Grautöne und gemütliche Dunkelheit. Das Wolkenlicht begann sich zu dimmen. Es verblasste von Weiß zu einem schwachen, silbrigen Grau, wie Mondlicht.

„Es wird schläfrig“, gähnte Lily, ihre eigenen Augen fühlten sich schwer an.

Die Geschichte endete damit, dass sich das Kätzchen in einem Korb zusammenrollte und schnurrte. Der Raum war jetzt sehr dunkel. Das Wolkenlicht war nur noch ein schwacher Umriss. Dann, als Lily zusah, kehrte das schwächste, sanfteste Leuchten zurück. Es war nicht weiß, blau oder gelb. Es war die Farbe eines Traums – ein kaum wahrnehmbares,