Warum ist Johnny immer noch nicht auf dem Jahrmarkt in 'Oh, Dear! What Can the Matter Be?'?

Warum ist Johnny immer noch nicht auf dem Jahrmarkt in 'Oh, Dear! What Can the Matter Be?'?

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Haben Sie sich jemals auf etwas Aufregendes gefreut, wie einen Geburtstag oder einen Besuch, und sie kommen einfach nicht? Die Minuten fühlen sich wie Stunden an, und man fragt sich, was die Verzögerung wohl verursacht haben könnte. Es gibt ein sehr altes, eingängiges Lied über genau dieses Gefühl. Es ist ein Lied über ein gebrochenes Versprechen und das lustige, frustrierende Rätsel des Wartens. Lasst uns etwas über das Volkslied „Oh, Dear! What Can the Matter Be?“ lernen.

Über das Lied

Lasst uns die geschichtenreichen, ungeduldigen Worte dieser klassischen Melodie lesen.

Oh, dear! What can the matter be? Dear, dear! What can the matter be? Oh, dear! What can the matter be? Johnny’s so long at the fair.

He promised he’d buy me a trinket to please me, And then for a smile, oh, he vowed he would tease me, He promised he’d bring me a bunch of blue ribbons To tie up my bonny brown hair.

Oh, dear! What can the matter be? Dear, dear! What can the matter be? Oh, dear! What can the matter be? Johnny’s so long at the fair.

Dieses Lied ist ein traditionelles englisches Volkslied, das mindestens bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Es ist eine lebhafte, rhythmische Melodie, die eine sehr nachvollziehbare Geschichte erzählt. Das Lied wird aus der Perspektive von jemandem, wahrscheinlich einer jungen Frau, gesungen, die auf einen jungen Mann namens Johnny wartet. Er ging zum Jahrmarkt und versprach, mit Geschenken zurückzukehren, aber er lässt sich sehr, sehr lange Zeit. Die Sängerin wiederholt die verzweifelte Frage: „What can the matter be?“, während sie sich fragt, was die Verzögerung verursacht. Das Lied fängt die gemischten Gefühle von Aufregung, Ungeduld und Sorge ein, die mit dem Warten auf jemanden, der einem am Herzen liegt, einhergehen.

Worum es in dem Lied geht

Das Lied zeichnet ein klares Bild von jemandem, der auf und ab geht und sich Sorgen macht. Die Sängerin wartet darauf, dass Johnny vom Jahrmarkt zurückkommt. Ein Jahrmarkt im 18. Jahrhundert war ein riesiges Ereignis mit Spielen, Essen und Einkaufen. Johnny ist schon so lange weg, dass die Sängerin verärgert ist. Sie stellt immer wieder die gleiche frustrierte Frage: „What can the matter be?“ oder „Was könnte das Problem sein?“.

Um zu erklären, warum sie so verärgert ist, zählt die Sängerin all die wunderbaren Versprechen auf, die Johnny gemacht hat, bevor er ging. Er sagte, er würde ein kleines Geschenk („a trinket“) kaufen, um sie glücklich zu machen. Er versprach, sie spielerisch zu necken, um sie zum Lächeln zu bringen. Ganz besonders schwor er, einen Haufen wunderschöner blauer Bänder mitzubringen, um ihr schönes („bonny“) braunes Haar zusammenzubinden. Aber keine dieser versprochenen Dinge ist hier, weil Johnny nicht hier ist! Das Lied ist eine lustige, dramatische Beschwerde über gebrochene Versprechen und die Qual des Wartens, untermalt von einer Melodie, bei der man mit den Füßen wippen möchte.

Wer es gemacht hat & seine Geschichte

„Oh, Dear! What Can the Matter Be?“ ist ein traditionelles Volkslied, daher ist sein ursprünglicher Autor unbekannt. Es wurde erstmals in den 1780er Jahren in England veröffentlicht. Das Lied wurde in den Music Halls des 19. Jahrhunderts sehr populär. Es ist ein großartiges Beispiel für ein erzählendes Volkslied – eine kurze Geschichte, die in Musik gesetzt wurde. Das Lied spiegelt die sozialen Gepflogenheiten der Zeit wider, in der Jahrmärkte wichtige Ereignisse für die Werbung waren und kleine Geschenke wie Bänder Zeichen der Zuneigung waren. Sein eingängiger, sich wiederholender Refrain machte es leicht, sich zu erinnern und zu singen, wodurch es über Generationen weitergegeben wurde. Es ist nach wie vor ein Standard in Sammlungen englischer Volksmusik und Kinderlieder.

Dieses Lied ist aus drei nachvollziehbaren Gründen beliebt geblieben. Erstens ist sein Refrain unglaublich eingängig und macht Spaß zu singen, mit seinen wiederholten, dramatischen Fragen. Zweitens erzählt es eine vollständige, verständliche und lustige kleine Geschichte über Ungeduld und Enttäuschung, die jeder jeden Alters verstehen kann. Drittens gibt es einen Einblick in das historische Sozialleben (Jahrmärkte, Werbungsrituale) auf eine leichte und ansprechende Weise, nicht wie eine Geschichtsstunde.

Wann man es singen sollte

Dieses Lied ist perfekt für spielerische, dramatische Momente. Man kann es auf eine alberne, übertriebene Weise singen, wenn man auf ein Familienmitglied wartet, das sich verspätet. Man kann es als komödiantisches Duett mit einem Freund singen, wobei einer die ungeduldige Sängerin ist und der andere vorgibt, der trödelnde Johnny zu sein. Man kann es auch chanten, während man eine Aufgabe erledigt, die sich wie eine Ewigkeit anfühlt, z. B. auf das Backen von Keksen oder das Laden eines Spiels zu warten.

Was Kinder lernen können

Dieses Geschichtenlied ist ein wunderbares Paket von Lektionen in Sprache und Emotion. Lasst uns erforschen, was los ist.

Wortschatz

Das Lied lehrt uns ausdrucksstarke und altmodische Wörter. „Oh, dear!“ ist ein Ausruf der Sorge, Enttäuschung oder Ungeduld. „What can the matter be?“ bedeutet „Was könnte das Problem sein?“. Ein „trinket“ ist ein kleines, preiswertes Schmuckstück oder Ornament. „Vow“ bedeutet, ein ernsthaftes Versprechen abzugeben. Ein „bunch“ ist eine Sammlung von Dingen, die zusammengehalten werden. „Ribbons“ sind lange, schmale Stoffstreifen, die zum Binden oder Dekorieren verwendet werden. „Bonny“ ist ein schottisches und nordenglisches Wort, das hübsch oder schön bedeutet.

Lasst uns diese Wörter verwenden! Man kann sagen: „Meine Großmutter gab mir ein glänzendes Trinket.“ Oder: „Sie hatte bonny, rote Locken.“ Neues Wort: Prokrastinieren. Das bedeutet, etwas zu verzögern oder aufzuschieben. Johnny prokrastiniert auf dem Jahrmarkt!

Sprachkenntnisse

Dieses Lied ist eine großartige Lektion in der Verwendung des Konjunktivs für Fragen nach Möglichkeiten und des einfachen Präteritums für die Berichterstattung über Versprechen. Die Schlüsselfrage verwendet „can“ und „be“, um nach einer gegenwärtigen Möglichkeit zu fragen: „What can the matter be?“ Dies ist eine Möglichkeit, über ein unbekanntes Problem zu spekulieren.

Die Strophen verwenden das einfache Präteritum, um zu berichten, was Johnny sagte: „He promised he’d buy me… he vowed he would tease me…“ Das Wort „would“ wird als Präteritum von „will“ in der indirekten Rede verwendet. Das Lied verwendet auch die Kontraktion „he’d“ (he would), um in den Rhythmus zu passen, was ein häufiges Merkmal beim gesprächsmäßigen Singen ist.

Spaß mit Klängen & Rhythmus

Hört euch den federnden, leicht frechen Rhythmus der Melodie an. Das Lied verwendet wunderbare Wiederholungen. Die besorgte Frage wird dreimal im Refrain gesungen, wodurch die Ungeduld der Sängerin sehr deutlich wird. Die Strophen haben ein klares, schnelles Reimschema: „please me“ und „tease me“, „ribbons“ und hair (ein Beinahe-Reim).

Der Rhythmus ist eine lebhafte 6/8-Zeit, die ihm ein hüpfendes, galoppierendes Gefühl verleiht. Versucht, einen schnellen, dreifachen Rhythmus zu klatschen: Oh, DEAR! What CAN the MAT-ter BE? Die Melodie ist einfach, basiert auf einer Tonleiter und ist sehr leicht zu erlernen und zu merken. Dieses eingängige, sich wiederholende und leicht nörgelnde musikalische Muster macht das Lied so lustig und einprägsam. Ihr könnt euer eigenes Wartelied schreiben! Verwendet den gleichen federnden Rhythmus. Versucht es: „Oh, no! Where can my pencil be? Oh, no! Where can my pencil be? I need to write a note, you see, but it’s hiding from me!“

Kultur & große Ideen

„Oh, Dear! What Can the Matter Be?“ ist ein klassisches Stück englischer Volkskultur aus der georgianischen Zeit. Es spiegelt eine Zeit wider, in der Gemeindemärkte für das soziale und wirtschaftliche Leben von zentraler Bedeutung waren – Orte für Handel, Unterhaltung und Romantik. Das Lied berührt die Formalitäten der Werbung, bei der kleine Geschenke (Trinkets, Bänder) wichtige Symbole waren. Es ist auch ein Lied über die universelle Erfahrung, dass die Zeit langsam vergeht, wenn man etwas erwartet, ein Gefühl, das sich seit Jahrhunderten nicht verändert hat.

Das Lied vermittelt drei nachvollziehbare Ideen. Erstens geht es um die Frustration über gebrochene Versprechen und aufgeschobene Befriedigung. Johnnys Verzögerung lässt die versprochenen Belohnungen noch begehrenswerter und seine Abwesenheit ärgerlicher erscheinen. Zweitens hebt es das Drama kleiner Ereignisse hervor. Das Lied verwandelt einen einfachen Fall von Verspätung in ein großes, musikalisches Mysterium und lehrt uns, dass unsere alltäglichen Gefühle es wert sind, besungen zu werden. Drittens geht es um Fragen und Spekulationen. Die Sängerin kennt die Antwort nicht, also stellt sie immer wieder die Frage, was der erste Schritt zur Problemlösung und zum Geschichtenerzählen ist.

Werte & Fantasie

Stellt euch vor, ihr seid die Sängerin, die am Fenster oder am Gartentor wartet. Was seht ihr? Eine leere Straße? Andere Leute, die vom Jahrmarkt zurückkehren? Wie fühlt ihr euch? Ängstlich? Ein wenig wütend? Aufgeregt? Stellt euch jetzt Johnny auf dem Jahrmarkt vor. Was tut er, das ihn so spät macht? Hat er sich von einer Puppenshow ablenken lassen? Steckt er fest, weil er einen riesigen Teddybären gewinnen muss? Hat er einfach die Zeit vergessen? Zeichnet einen Comic des Liedes. Im ersten Panel zeigt ihr die Sängerin, die wartet. In Gedankenblasen zeigt ihr die versprochenen Bänder und Trinkets. Im zweiten Panel zeigt ihr Johnny, der ein urkomisches Abenteuer auf dem Jahrmarkt erlebt. Dies zeigt zwei Seiten der Geschichte.

Das Lied ermutigt uns, über Geduld, Versprechen und Empathie nachzudenken. Eine schöne Idee ist es, das „What Can the Matter Be?“-Mystery-Spiel zu spielen. Ein Familienmitglied gibt vor, sich aus einem albernen Grund zu verspäten (z. B. „Ich habe ein Eichhörnchen trainiert, zu jonglieren“). Alle anderen singen den Refrain, und dann erklärt der Nachzügler seine imaginäre, lächerliche Verzögerung. Dies verwandelt Frustration in kreatives, gemeinsames Geschichtenerzählen.

Denkt also, während der letzte frustrierte Refrain verklingt, über die Zeitlosigkeit dieses kleinen Dramas nach. Es ist eine Vokabelstunde in Ausdruck und alten Geschenken. Es ist eine Grammatikstunde im Stellen spekulativer Fragen und im Berichten von Sprache. Es ist eine Musikstunde in einem federnden, ungeduldigen Rhythmus. Vom ersten „Oh, dear!“ bis zur letzten Erwähnung von braunem Haar verpackt es Lektionen in Erwartung, Versprechen und dem Humor kleiner Frustrationen in einer Melodie, die ebenso eingängig wie beschwerlich ist. „Oh, Dear! What Can the Matter Be?“ lehrt uns, dass es in Ordnung ist, ungeduldig zu sein, dass kleine Versprechen wichtig sind und dass es manchmal am besten ist, mit dem Warten umzugehen, indem man ein lustiges Lied darüber singt.

Eure wichtigsten Erkenntnisse

Ihr seid jetzt Experten für das Lied „Oh, Dear! What Can the Matter Be?“. Ihr wisst, dass es sich um ein englisches Volkslied aus dem 18. Jahrhundert handelt, in dem jemand ungeduldig auf eine Person wartet, die sich vom Jahrmarkt verspätet. Ihr habt Wörter wie „trinket“, „vowed“ und „bonny“ gelernt und geübt, „what can the matter be?“ zu fragen und frühere Versprechen zu melden. Ihr habt seinen lebhaften, galoppierenden Rhythmus gespürt und eure eigene Wartestrophe kreiert. Ihr habt auch den Einblick des Liedes in das historische Sozialleben und seine Botschaften über aufgeschobene Befriedigung, das Drama kleiner Dinge und den Akt des Fragens entdeckt.

Eure Übungsmissionen

Erstens: Inszeniert ein „Wartedrama“. Spielt mit einem Familienmitglied das Lied nach. Eine Person ist die Sängerin, die auf und ab geht und auf eine Uhr schaut. Die andere Person ist Johnny, der schließlich mit einem „bunch of blue ribbons“ (könnten blaue Socken, Papierstreifen oder eine Zeichnung sein) ankommt. Führt das Lied mit euren Handlungen auf. Diskutiert, wie es sich anfühlt, zu warten und derjenige zu sein, der sich verspätet.

Zweitens: Entwerft ein „Fair Promise“-Poster. Johnny versprach Bänder und ein Trinket. Entwerft ein Poster, das die erstaunlichen, imaginären Geschenke bewirbt, die euch jemand von einem Fantasie-Jahrmarkt mitbringen könnte. Was wären sie? Eine Wolke im Glas? Ein Lied von einem Vogel? Zeichnet und beschriftet diese „versprochenen“ Gegenstände. Präsentiert euer Poster und erklärt, warum ihr sie ausgewählt habt. Diese Aktivität verbindet das Thema versprochener Geschenke des Liedes mit eurer eigenen Kreativität.