Eine Gute-Nacht-Geschichten-DVD kann ein wunderbarer Teil Ihres Abends sein. Sie gibt allen die Möglichkeit, gemeinsam zu entspannen. Das sanfte Leuchten des Bildschirms und der leise Klang einer Geschichte können signalisieren, dass der Tag zu Ende geht. Eine gute Gute-Nacht-Geschichten-DVD ist nicht zu laut oder aufregend. Sie ist voller sanftem Humor und ruhigen Momenten. Sie hilft Kindern, sich mit einem Lächeln zu entspannen. Hier sind drei neue Geschichten. Stellen Sie sie sich als Kurzfilme auf einer gemütlichen Gute-Nacht-Geschichten-DVD vor. Jede Geschichte ist lustig und süß. Sie sind perfekte Gute-Nacht-Geschichten für eine ruhige Nacht. Sie verwenden Alltagsgegenstände auf alberne Weise. Jede Geschichte endet mit einem friedlichen Moment, bereit für den Schlaf.
Geschichte Eins: Die Zahnbürste, die Oper sang
Leo bereitete sich auf das Bett vor. Er drückte die Zahnpasta heraus. Quetsch. Er nahm seine blaue Zahnbürste. Er begann, sich die Zähne zu putzen. Schrubb-a-dub, schrubb. Dann hörte er ein Geräusch. Es war ein hoher, wackeliger Gesang. „La-la-la-LAAAAaaa!“ Es klang wie eine Opernsängerin in einer sehr kleinen Dusche.
Leo hörte mit dem Putzen auf. Der Gesang verstummte. Er betrachtete seine Zahnbürste. Es war nur eine normale Zahnbürste. Er steckte sie wieder in den Mund. Schrubb, schrubb. „Miiiiii-aaaaaah-oooooo!“ Der Gesang begann wieder! Er kam definitiv von der Bürste.
„Singst du?“, fragte Leo die Zahnbürste. Er nahm sie aus dem Mund.
Die Zahnbürste vibrierte leicht. „Ich habe geübt“, sagte sie mit einer winzigen, minzig-frischen Stimme. „Für die Waschbecken-Symphonie. Sie ist morgen Abend. Alle Badezimmerartikel treten auf. Ich singe eine Arie über frischen Atem.“
Leo versuchte, nicht zu lachen. Eine singende Zahnbürste! Das war das Lustigste auf der Gute-Nacht-Geschichten-DVD in seinem Kopf. „Kann ich sie hören?“, fragte er.
Die Zahnbürste putzte ihre Borsten. „Ähem.“ Dann begann sie zu singen. „Ooooooh, um sauber und hell zu sein, zweimal am Tag und einmal in der Nacht! Kämpfe mit aller Kraft gegen Karies, am Morgen und im Liiiiicht!“ Das Lied war sehr dramatisch. Die Zahnbürste zitterte vor Aufregung. Ein winziger Tropfen Schaum flog ab und landete auf dem Spiegel.
„Das ist… sehr kraftvoll“, sagte Leo lächelnd.
„Danke“, sagte die Zahnbürste stolz. „Aber ich werde nervös. Meine Borsten zittern. Mein Griff wird rutschig.“
„Du wirst es großartig machen“, sagte Leo. Er beendete das Putzen. Er spülte die Zahnbürste aus und steckte sie in ihren Halter. Die Zahnbürste seufzte. „Ich hoffe es. Die Seife hat eine wunderschöne Bassstimme. Es ist ein harter Wettbewerb.“
Leo ging ins Bett. Er konnte die Zahnbürste immer noch leise im Badezimmer summen hören. Hmm-hmm-hmmm. Die Melodie wurde langsamer. Die Summen verwandelten sich in Gähnen. „Hmm-hmm-hah-aaaaaaawn.“
Leo spähte ins Badezimmer. Das Nachtlicht war an. Seine blaue Zahnbürste stand gerade in ihrem Halter. Sie sang nicht mehr. Sie war einfach nur still. Die große Vorstellung musste warten. Für jetzt war es Zeit, sich auszuruhen. Das Badezimmer war ruhig. Das einzige Geräusch war das leise Tropfen des Wasserhahns. Tropf… Tropfen… Ein langsamer, schläfriger Rhythmus. Die Zahnbürste schlief und schonte ihre Stimme für einen anderen Tag. Leo schloss die Augen, das alberne Lied immer noch ein glücklicher Gedanke in seinem Kopf. Die erste Geschichte auf der Gute-Nacht-Geschichten-DVD war vorbei, und der Schlaf kam.
Geschichte Zwei: Der Rucksack, der einen freien Tag wollte
Mayas Schulrucksack war lila. Er lebte an einem Haken an der Tür. Jeden Morgen steckte Maya Bücher hinein. Plumps, plumps. Jeden Nachmittag nahm sie sie heraus. Der Name des Rucksacks war Pack.
Eines Sonntagsabends packte Maya für Montag. Sie steckte eine Brotdose hinein. Sie steckte eine Wasserflasche hinein. Sie steckte ihre Hausaufgabenmappe hinein. Pack, der Rucksack, fühlte sich sehr voll an. „Oh je“, sagte Pack mit einem Seufzer. „Eine weitere Woche des Tragens. Meine Träger sind müde.“
Maya betrachtete ihren Rucksack. „Du hast geredet!“
„Ich wünschte nur, ich könnte etwas anderes sehen“, sagte Pack. „Ich sehe immer das Innere des Schranks. Oder die Rückseite deines Stuhls. Ich höre von Mathe und Naturwissenschaften. Aber ich darf nie etwas Lustiges tun.“
Maya tat Pack leid. Ein Rucksack, der einen freien Tag wollte, war ein lustiges Problem. Es war eine perfekte Geschichte für eine Gute-Nacht-Geschichten-DVD. „Was würdest du zum Spaß tun?“, fragte Maya.
„Ich würde gerne in den Park gehen“, sagte Pack. „Ich könnte den Schaukeln zusehen. Ich könnte die Sonne auf meinem Stoff spüren. Vielleicht könnte sich ein Eichhörnchen auf mich setzen.“
Maya hatte eine Idee. „Okay“, sagte sie. „Morgen ist Samstag. Keine Schule. Du kannst deinen freien Tag haben.“ Packs Reißverschluss lächelte. Nun, er schien zu lächeln.
Am nächsten Morgen nahm Maya Pack mit in den Park. Sie steckte nichts in ihn hinein. Sie setzte ihn sanft auf eine Parkbank. „Viel Spaß“, sagte sie. Sie ging, um auf den Schaukeln zu spielen.
Pack saß auf der Bank. Er beobachtete die Schaukeln. Quietsch, quietsch. Er spürte die warme Sonne. Es war schön. Ein Schmetterling landete auf seiner Vordertasche. Das war herrlich. Dann kam ein kleiner, neugieriger Hund herüber. Der Hund schnupperte an Pack. Schnüff, schnüff. Der Hund fand, dass Pack interessant roch. Vielleicht wie alte Cracker. Der Hund hob Pack am Träger hoch!
„Hey!“, rief Pack, aber seine Stimme war gedämpft. Der Hund begann zu rennen. Er dachte, Pack sei ein neues Spielzeug! Der Hund schüttelte den Kopf. Pack zappelte herum. Zappel, platsch! Es war kein entspannender freier Tag!
Maya sah das. Sie rannte dem Hund hinterher. „Stopp! Das ist mein Freund!“ Der Besitzer des Hundes hörte sie. „Toby, lass es fallen!“ Der Hund ließ Pack auf den Rasen fallen. Plumps.
Maya hob Pack auf. Er war ein wenig staubig. „Geht es dir gut?“ Er atmete tief durch. „Ich habe genug Abenteuer gesehen“, sagte er. „Die Rückseite deines Stuhls ist plötzlich sehr interessant. Es ist sicher. Und ruhig.“
Maya nahm Pack mit nach Hause. Sie bürstete das Gras ab. In dieser Nacht hängte sie Pack an seinen Haken. Er sah sehr glücklich aus, dort zu sein. „Danke für das Abenteuer“, flüsterte Pack. „Aber ich denke, meine Arbeit ist eine gute Arbeit. Deine Sachen zu halten ist wichtig. Ich brauche keinen freien Tag. Vielleicht nur eine ruhigere Woche.“
Maya gab dem Rucksack ein kleines Tätscheln. Das Parkabenteuer war vorbei. Packs Träger entspannten sich. Sein Reißverschluss war geschlossen. Er war zu Hause. Der Raum war dunkel und still. Pack machte keinen Laut. Er war nur eine gemütliche, lila Form am Haken. Maya ging ins Bett und dachte an den albernen Hund. Ihr Gute-Nacht-Geschichten-DVD-Abenteuer war vorbei. Jetzt war es Zeit für tiefe, ruhige Ruhe. Und Pack schlief bereits und träumte von dem ruhigen, dunklen Schrank.
Geschichte Drei: Der Glückskeks, der Gute-Nacht-Geschichten erzählte
Nach dem Abendessen aß Leos Familie chinesisches Essen. Leo bekam einen Glückskeks. Er knackte ihn auf. Knack! Er zog den kleinen weißen Zettel heraus. Er las das Glück laut vor. „Morgen wird eine sonnige Überraschung bringen.“ Das war schön. Er aß den Keks. Knirsch, knirsch.
Später im Bett hörte Leo ein Rascheln. Raschel, raschel. Es kam von seinem Nachttisch. Er schaltete seine Lampe ein. Das Glück aus dem Keks lag auf dem Tisch. Das Papier entfaltete sich von selbst! Es streckte seine Ecken wie winzige Arme aus.
„Hallo“, sagte das Glückspapier. Seine Stimme war dünn und papierartig. „Ich bin nicht nur ein Glück. Ich bin ein Gute-Nacht-Geschichtenerzähler.“
Leo lehnte sich vor. Das war eine neue. Ein sprechendes Glück! Sein ganz persönlicher Gute-Nacht-Geschichten-DVD-Moment. „Wirklich?“, fragte er. „Was für eine Geschichte?“
„Eine sehr kurze“, sagte das Papier. „Aber eine gute. Hör zu.“ Das Glück räusperte sich, was ein Geräusch wie Knistern machte.
„Es war einmal“, begann es, „ein mutiges kleines Reiskorn. Es lebte in einem großen, warmen Dampfgarer. Es wollte die Welt sehen. Also sprang es auf ein Paar Essstäbchen. Boing! Es fuhr mit. Es sah glänzende Teller. Es sah ein lächelndes Gesicht. Dann wurde es hochgehoben. Es atmete tief durch. Und es sprang in einen glücklichen Mund. Ende.“
Leo blinzelte. „Das ist die Geschichte?“
„Ja“, sagte das Glück. „Es ist eine Geschichte über Abenteuer. Und genau dort zu landen, wo du hingehörst. Es ist eine gute Geschichte zum Schlafen.“ Das Papier faltete sich wieder zusammen. Aber nicht ganz. Es faltete sich in eine neue Form. Es machte einen winzigen Papierhut.
„Warum ein Hut?“, fragte Leo.
„Jede Geschichte braucht einen guten Hut“, sagte das Glück. Es klang jetzt sehr schläfrig. Seine papierartige Stimme verblasste. „Gute Nacht, Leo. Mögen deine Träume… sonnig sein.“ Der Papierhut setzte sich auf den Nachttisch. Er bewegte sich nicht und sprach nicht mehr. Es war nur ein kleines, gefaltetes Stück Papier.
Leo schaltete das Licht aus. Er dachte an das mutige Reiskorn. Es hatte ein großes Abenteuer. Dann fand es sein Zuhause. Die Geschichte war einfach und süß. Sie war genau richtig. Die Gute-Nacht-Geschichten-DVD in seinem Kopf war fertig. Alle Charaktere ruhten sich aus. Die Zahnbürste schwieg. Der Rucksack hing an seinem Haken. Das Glück war ein Papierhut.
Der Raum war vollkommen friedlich. Leos Augen wurden schwer. Die Abenteuer des Tages und die Geschichten der Nacht waren vorbei. Es war Zeit, abzudriften. Davon zu träumen, singende Waschbecken, Parkbänke und mutige Reiskörner. Der Schlaf kam sanft, wie die letzte, sanfte Szene auf einer Lieblings-Gute-Nacht-Geschichten-DVD. Der Bildschirm blendet sich schwarz, und das Haus ist ruhig.

