Beim Erlernen der englischen Grammatik ist das Verständnis von 1. Person, 2. Person und 3. Person sehr wichtig. Diese Begriffe beschreiben die Perspektive, aus der ein Satz gesprochen oder geschrieben wird. Sie sind mit Pronomen und Verbformen verbunden und helfen den Lesern zu verstehen, wer spricht und wer besprochen wird.
Erste Person (1. Person)
Die erste Person bezieht sich auf den Sprecher oder Schreiber. Sie zeigt, dass die sprechende Person über sich selbst spricht.
Häufige Pronomen der ersten Person sind:
ich mich mein meins wir uns unser unseres
Singular erste Person:
Ich lerne Englisch. Ich lese gerne Bücher.
Plural erste Person:
Wir lernen Grammatik. Unser Lehrer ist nett.
Im Schreiben wird die erste Person oft in persönlichen Geschichten, Tagebüchern oder reflektierenden Essays verwendet. Sie erzeugt einen direkten und persönlichen Ton, da der Autor sich selbst in die Erzählung einbezieht.
Zweite Person (2. Person)
Die zweite Person bezieht sich auf die Person, mit der gesprochen wird. Im Englischen ist das Hauptpronomen der zweiten Person „you“.
„You“ kann sich auf eine oder mehrere Personen beziehen.
Du bist mein Freund. Du solltest deine Hausaufgaben machen.
Die zweite Person wird häufig in Gesprächen, Anweisungen, Werbung und direkter Kommunikation verwendet. Zum Beispiel:
Du musst diese Taste drücken. Du wirst diesen Film genießen.
In Anleitungen macht die zweite Person Anweisungen klar und direkt.
Dritte Person (3. Person)
Die dritte Person bezieht sich auf jemanden oder etwas, das nicht der Sprecher und nicht der Zuhörer ist.
Häufige Pronomen der dritten Person Singular:
er ihm seine sie ihr ihre es seins
Häufige Pronomen der dritten Person Plural:
sie ihnen ihre ihres
Beispiele:
Er spielt Fußball. Sie liebt Musik. Es regnet. Sie sind glücklich.
Die dritte Person wird oft in Geschichten, wissenschaftlichen Arbeiten und Nachrichtenberichten verwendet, da sie einen neutraleren Ton erzeugt.
Verbänderungen in der dritten Person Singular
In der Gegenwart ändert sich die Verbform in der dritten Person Singular.
Ich spiele. Du spielst. Er spielt.
Wir arbeiten. Ihr arbeitet. Sie arbeitet.
Beachten Sie, dass „he“, „she“ und „it“ im Simple Present normalerweise ein -s am Ende des Verbs benötigen.
Diese Regel ist ein wichtiger Bestandteil der englischen Grammatik.
Erste, zweite und dritte Person im Schreiben
Diese Perspektiven werden auch als „Blickwinkel“ bezeichnet.
Erste Person: Ich ging in den Park. Zweite Person: Du betrittst den Raum. Dritte Person: Sie öffnete die Tür.
In der Fiktion wählen Autoren einen Blickwinkel sorgfältig aus. Die erste Person fühlt sich persönlich an. Die dritte Person erlaubt es dem Autor, viele Charaktere zu beschreiben. Die zweite Person ist in Geschichten weniger verbreitet, erscheint aber in Anweisungen und interaktiven Texten.
Kurzer Vergleich
Erste Person = der Sprecher Zweite Person = der Zuhörer Dritte Person = jemand anderes
Das Verständnis von 1. Person, 2. Person und 3. Person hilft den Lernenden, Pronomen richtig zu verwenden und korrekte Sätze zu bilden. Es verbessert auch das Leseverständnis, da die Schüler klar erkennen können, wer die Handlung in einem Satz ausführt.
Subjekt- und Objektformen
Das Verständnis von 1. Person, 2. Person und 3. Person erfordert auch das Wissen über den Unterschied zwischen Subjektpronomen und Objektpronomen.
Subjektpronomen führen die Handlung aus.
Ich sehe den Hund. Sie mag Musik. Sie spielen Schach.
Objektpronomen empfangen die Handlung.
Der Lehrer half mir. Ich habe ihn gestern angerufen. Sie hat uns zur Party eingeladen.
Erste Person Subjekt: ich, wir Erste Person Objekt: mich, uns
Zweite Person Subjekt und Objekt: du
Dritte Person Subjekt: er, sie, es, sie Dritte Person Objekt: ihn, sie, es, sie
Die Wahl der richtigen Form hängt von der Rolle des Pronomens im Satz ab.
Possessivformen in verschiedenen Personen
Jede grammatikalische Person hat auch Possessivadjektive und Possessivpronomen.
Erste Person:
Mein Buch liegt auf dem Tisch. Dieser Stift gehört mir. Unser Klassenzimmer ist groß. Der Sieg war unser.
Zweite Person:
Deine Idee ist interessant. Dieser Platz gehört dir.
Dritte Person:
Sein Auto ist neu. Ihre Tasche ist blau. Seine Farbe ist hell. Ihr Haus ist wunderschön. Die Entscheidung war ihre.
Possessivformen zeigen Eigentum an und müssen mit der verwendeten grammatikalischen Person übereinstimmen.
Reflexivpronomen
Reflexivpronomen sind ebenfalls mit der grammatikalischen Person verbunden.
Erste Person:
Ich habe mir selbst Englisch beigebracht. Wir haben uns sorgfältig vorbereitet.
Zweite Person:
Du solltest dir selbst vertrauen. Ihr müsst euch Fragen stellen.
Dritte Person:
Er hat sich selbst verletzt. Sie stellte sich vor. Sie haben sich gut organisiert.
Reflexivpronomen enden auf -self oder -selves und beziehen sich auf das Subjekt.
Erste, zweite und dritte Person in verschiedenen Zeitformen
Die grammatikalische Person beeinflusst die Verbformen in verschiedenen Zeitformen, insbesondere im Simple Present.
Simple Present:
Ich arbeite. Du arbeitest. Er arbeitet.
Nur die dritte Person Singular fügt -s oder -es hinzu.
In der Vergangenheit ändern sich die Verben normalerweise nicht nach Person:
Ich arbeitete. Sie arbeitete. Sie arbeiteten.
Das Verb „to be“ ändert sich jedoch:
Ich war. Du warst. Er war. Sie waren.
Das Verständnis, wie Verben mit der grammatikalischen Person übereinstimmen, verbessert die Satzgenauigkeit.
Blickwinkel in der Literatur
In der Literatur bestimmen die 1. Person, 2. Person und 3. Person, wie eine Geschichte erzählt wird.
Erzählung in der ersten Person verwendet „Ich“. Der Erzähler ist Teil der Geschichte.
Erzählung in der zweiten Person verwendet „du“. Sie spricht den Leser direkt an, was ein interaktives Gefühl erzeugt.
Erzählung in der dritten Person verwendet „er“, „sie“ oder „sie“. Der Erzähler beschreibt Charaktere von außerhalb der Geschichte.
Die dritte Person kann begrenzt oder allwissend sein. In der dritten Person begrenzt folgt der Erzähler den Gedanken einer Figur. In der dritten Person allwissend kennt der Erzähler die Gedanken aller Charaktere.
Autoren wählen die Perspektive, die am besten zum Zweck der Geschichte passt.
Wissenschaftliches Schreiben und Personenauswahl
In wissenschaftlichen Arbeiten wird oft die dritte Person bevorzugt, da sie objektiv und formell klingt.
Erste Person: Ich glaube, die Ergebnisse sind wichtig. Dritte Person: Die Ergebnisse sind signifikant.
Einige moderne akademische Stile erlauben jedoch die erste Person, wenn Forschungsmethoden beschrieben werden:
In dieser Studie haben wir die Daten sorgfältig analysiert.
Die Wahl der richtigen grammatikalischen Person hängt vom Kontext und dem Schreibstil ab.
Häufige Fehler
Lernende verwechseln oft Subjekt- und Objektformen.
Falsch: Me and John went to school. Richtig: John and I went to school.
Falsch: She gave the book to I. Richtig: She gave the book to me.
Ein weiterer häufiger Fehler ist das Vergessen des -s in der dritten Person Singular:
Falsch: He play soccer. Richtig: He plays soccer.
Die Beachtung der grammatikalischen Person hilft, diese Fehler zu vermeiden.
Warum grammatikalische Person wichtig ist
Das Verständnis von 1. Person, 2. Person und 3. Person stärkt die Grammatik, die Klarheit des Schreibens und die Kommunikation. Es hilft den Sprechern, die richtigen Pronomen zu wählen, Verbformen anzupassen und die Erzählperspektive zu kontrollieren.
Ob beim Schreiben einer Geschichte, beim Geben von Anweisungen oder beim Verfassen eines wissenschaftlichen Aufsatzes – das Erkennen der grammatikalischen Person ermöglicht einen präziseren und selbstbewussteren englischen Gebrauch.

