Jede Handlung benötigt etwas, um sie zu empfangen. Wenn jemand wirft, wirft er etwas. Wenn jemand sieht, sieht er etwas. Dieses Etwas ist das Objekt des Satzes. Für einen Sechsjährigen hilft das Verständnis von Objekten dabei, vollständige Sätze zu bilden und ihre Ideen klarer auszudrücken. Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei, die 70 häufigsten Objekte für 6-jährige Lerner auf eine Weise zu erkunden, die sich für Sie und Ihr Kind natürlich und ermutigend anfühlt.
Was ist ein Objekt? Ein Objekt ist die Person oder Sache, die die Handlung des Verbs empfängt. In dem Satz "Der Junge trat den Ball" ist der Ball das Objekt. Es ist das, was der Junge trat. In "Mama las eine Geschichte" ist eine Geschichte das Objekt. Es ist das, was Mama las. In "Ich liebe meinen Hund" ist mein Hund das Objekt. Es ist der, den ich liebe. Objekte beantworten die Frage "was?" oder "wen?" nach dem Verb.
Bedeutung und Erklärung Objekte vervollständigen die Bedeutung vieler Verben. Einige Verben benötigen ein Objekt, um Sinn zu ergeben. Wenn jemand sagt "Ich kaufte", fragen wir uns natürlich "Was hast du gekauft?" Das Objekt beantwortet diese Frage. "Ich kaufte ein Spielzeug." Jetzt fühlt sich der Satz vollständig an. Für einen Sechsjährigen können wir Objekte als die Dinge erklären, an denen gehandelt wird. Wenn du wirfst, wird etwas geworfen. Wenn du isst, wird etwas gegessen. Dieses Etwas ist das Objekt.
Direkte Objekte Direkte Objekte empfangen die Handlung direkt vom Verb. Sie beantworten die Frage "was?" oder "wen?" nach dem Verb. "Das Mädchen malte ein Bild." Bild ist das direkte Objekt. "Er umarmte seine Mutter." Mutter ist das direkte Objekt. "Wir aßen Pizza." Pizza ist das direkte Objekt. Kinder verwenden direkte Objekte ständig in ihrer Sprache. "Ich möchte Saft." "Sie fand eine Muschel." "Er baute einen Turm." Diese Objekte sind unerlässlich, um vollständige Gedanken auszudrücken.
Indirekte Objekte Einige Sätze haben sowohl ein direktes als auch ein indirektes Objekt. Das indirekte Objekt sagt uns, wem oder für wen die Handlung ausgeführt wird. Es steht normalerweise vor dem direkten Objekt. "Mama las mir eine Geschichte." Mir ist das indirekte Objekt. Geschichte ist das direkte Objekt. "Ich gab meinem Freund ein Geschenk." Mein Freund ist das indirekte Objekt. Geschenk ist das direkte Objekt. "Papa machte uns Pfannkuchen." Uns ist das indirekte Objekt. Pfannkuchen ist das direkte Objekt. Diese Sätze zeigen Kindern, wie Handlungen mehrere Personen und Dinge umfassen können.
Beispiele aus dem Alltag Objekte füllen die Sätze von Kindern jeden Tag. Beim Frühstück könnten sie sagen "Ich möchte Müsli" oder "Gieß die Milch ein". Während des Spielens sagen sie "Wirf den Ball" oder "Finde meinen Lastwagen". In der Schule sagen sie "Lies dieses Buch" oder "Male das Bild aus". Zu Hause sagen sie "Umarme Mama" oder "Füttere den Hund". Diese alltäglichen Objekte kommen ganz natürlich, weil es die Dinge sind, mit denen Kinder am meisten interagieren.
Menschen als Objekte Manchmal ist das Objekt eines Satzes eine Person. Wenn dies geschieht, verwenden wir oft Objektpronomen wie mich, dich, ihn, sie, uns und sie. "Oma liebt mich." "Ich sehe dich." "Sie half ihm." "Wir riefen sie an." "Der Lehrer lobte uns." "Ich mag sie." Diese Objektpronomen helfen Kindern, über die Menschen in ihrem Leben zu sprechen, ohne Namen zu wiederholen. Es braucht Übung, sie richtig zu verwenden, aber Kinder nehmen die Muster auf, indem sie sie in Gesprächen hören.
Dinge als Objekte Die meisten Objekte in den Sätzen von Kindern sind Dinge, die sie sehen und anfassen können. Spielzeuge sind häufige Objekte. "Ich möchte den Ball." "Sie fand eine Muschel." "Er verlor seinen Lastwagen." Essen ist eine weitere häufige Kategorie. "Iss dein Mittagessen." "Trink die Milch." "Schneide den Apfel." Kleidung kommt oft vor. "Zieh deine Schuhe an." "Wasch deine Hände." "Falte die Decke." Diese konkreten Objekte sind für Kinder leicht zu verstehen, weil sie Teil ihrer physischen Welt sind.
Lerntipps für Eltern Der beste Weg, Ihrem Kind zu helfen, Objekte zu verstehen, ist, sie gemeinsam in der Alltagssprache zu bemerken. Wenn Sie zusammen lesen, können Sie gelegentlich fragen "Was hat sie gefunden?" oder "Wen hat er umarmt?" Dieses sanfte Fragen hilft Kindern, Objekte ohne formelle Grammatikstunden zu identifizieren.
Das Modellieren vollständiger Sätze mit klaren Objekten in Ihrer eigenen Sprache ist ebenfalls hilfreich. Anstatt nur zu sagen "Ich kaufte", sagen Sie "Ich kaufte Erdbeeren im Laden". Anstatt "Sie zeichnete", sagen Sie "Sie zeichnete einen wunderschönen Regenbogen". Ihr Kind hört diese vollständigen Gedanken und lernt, Objekte in seine eigenen Sätze aufzunehmen.
Lernspiele Spiele machen das Lernen über Objekte spielerisch und ansprechend. Ein einfaches Spiel ist "Objektjagd". Schauen Sie sich im Raum um und wechseln Sie sich ab, Sätze über Dinge zu bilden, die Sie sehen, und stellen Sie sicher, dass Sie das Objekt einbeziehen. "Ich sehe die Uhr." "Du siehst das Fenster." "Sie sieht die Lampe." Fragen Sie nach jedem Satz "Was ist das Objekt?" Dieses Spiel verbindet Objekte mit der unmittelbaren Umgebung.
Ein weiterer Favorit ist "Vervollständige meinen Satz". Beginnen Sie einen Satz ohne das Objekt und lassen Sie Ihr Kind ihn vervollständigen. "Ich möchte..." "...einen Keks." "Sie fand..." "...eine hübsche Muschel." "Er warf..." "...den Ball." Dieses Spiel gibt Kindern Übung darin, Objekte auf natürliche Weise zu liefern.
Mit den 70 häufigsten Objekten für 6-jährige Lerner können Sie einfache "Objektkarten" erstellen. Schreiben Sie jedes Objekt mit einem einfachen Bild auf eine Karteikarte. Verteilen Sie die Karten zusammen mit Subjekt- und Verbkarten. Wechseln Sie sich ab, ein Subjekt, ein Verb und ein Objekt auszuwählen, um vollständige Sätze zu bilden. "Der Hund + aß + den Knochen = Der Hund aß den Knochen." Dieses Spiel baut Satzfähigkeiten auf und verstärkt gleichzeitig alle Teile.
Das Spiel "Objekttausch" hilft Kindern zu verstehen, wie die Änderung des Objekts die Bedeutung verändert. Beginnen Sie mit einem einfachen Satz wie "Ich aß einen Apfel". Bitten Sie Ihr Kind dann, das Objekt durch etwas anderes zu ersetzen. "Ich aß ein Sandwich." "Ich aß ein paar Trauben." "Ich aß mein Mittagessen." Dieses Spiel zeigt, wie dasselbe Verb mit vielen verschiedenen Objekten funktionieren kann.
Bewegungsspiele funktionieren auch gut mit Objekten. Rufen Sie eine Handlung aus und lassen Sie Ihr Kind sie mit einem imaginären Objekt ausführen. "Zeig mir, wie du einen Ball wirfst." Ihr Kind tut so, als würde es werfen. "Zeig mir, wie du ein Buch liest." Ihr Kind tut so, als würde es lesen. "Zeig mir, wie du einen Teddybären umarmst." Ihr Kind tut so, als würde es umarmen. Fragen Sie dann "Was hast du geworfen? Was hast du gelesen? Wen hast du umarmt?" Dies verbindet Handlungen auf physische Weise mit ihren Objekten.
Das Spiel "Mystery Object" baut den Wortschatz und die Objekterkennung auf. Beschreiben Sie ein Objekt, ohne es zu benennen, und lassen Sie Ihr Kind erraten, was es ist. "Das ist etwas, aus dem man trinkt. Es hat einen Griff. Mama trinkt Kaffee daraus." Ihr Kind errät "eine Tasse!" Wechseln Sie dann die Rollen und lassen Sie Ihr Kind ein Objekt beschreiben, das Sie erraten sollen.
Denken Sie daran, dass das Verständnis von Objekten Kindern hilft, vollständige, klare Sätze zu bilden. Ihr Kind muss dieses Konzept nicht über Nacht beherrschen. Das Ziel ist einfach, sich bewusst zu werden, dass viele Verben etwas brauchen, um ihre Bedeutung zu vervollständigen. Durch Ihre sanfte Führung, durch spielerische Spiele und durch den natürlichen Fluss des Gesprächs werden die 70 häufigsten Objekte für 6-jährige Lerner vertraut und angenehm.
Ihre Geduld und Ermutigung machen den Unterschied. Wenn Ihr Kind Objekte in seinen Sätzen richtig verwendet, feiern Sie seinen Erfolg. Wenn sie ein Objekt auslassen, können Sie die vollständige Form sanft modellieren. "Du hast gesagt 'Ich möchte'. Was möchtest du? Ich möchte einen Snack?" Sprache wächst am besten in einer Atmosphäre der Liebe und Akzeptanz, in der das Erforschen neuer Ideen sich sicher und lohnend anfühlt. Mit Ihrer Unterstützung wird Ihr Kind sein Verständnis dafür, wie Sätze funktionieren, weiter ausbauen und mit jedem Tag mehr Selbstvertrauen und Fähigkeiten gewinnen.

