Jedes Kind liebt einen Helden, mit dem es sich identifizieren kann, und für viele ist das Bugsy. Gute-Nacht-Geschichten im Bugsy-Stil drehen sich darum, die Magie in einem normalen Tag zu sehen. Bugsy ist dieses neugierige, gutherzige Kind, das in allem ein kleines Abenteuer findet, von einem seltsamen Geräusch bis zu einem lockeren Zahn. Diese Geschichten sind perfekt, um ein paar Kicherer vor dem Schlafengehen zu teilen. Es sind lustige Gute-Nacht-Geschichten, die sanfte Geheimnisse mit einem warmen, gemütlichen Ende vermischen. Wir haben drei neue Abenteuer mit dem Lieblingsentdecker des Alltags. Also, mach dich bereit für Gute-Nacht-Geschichten, die Bugsy gerne erzählen würde, jede endet mit dem perfekten ruhigen Moment, um in das Traumland zu gleiten.
Geschichte Eins: Bugsy und die sprechende Zahnbürste
Bugsy putzte sich die Zähne. Es war ein normaler Dienstagabend. Minzpaste, auf und ab, rundherum. Dann, als er spuckte und nach seiner blauen Zahnbürste griff, um sie auszuspülen, hörte er eine winzige Stimme. Es klang, als käme sie aus dem Waschbeckenabfluss.
"Puh! Was für ein Training!"
Bugsy erstarrte, die Zahnbürste in der Hand. Er sah sich im leeren Badezimmer um. "Hallo?"
"Hier unten, Champ", sagte die Stimme, ein wenig quietschig. "Schöne Putztechnik heute Abend. Hast wirklich die hinteren Backenzähne erwischt."
Bugsy sah seine Zahnbürste an. Ihr blauer Griff schien im Licht zu glänzen. "B-Buster?" flüsterte Bugsy und nannte seine Zahnbürste mit dem Namen, den er ihr gegeben hatte.
"Der einzig wahre", sagte die Stimme, die definitiv aus Busters Richtung zu kommen schien. "Und lass mich dir sagen, dass dieses Traubengelee vom Mittagessen? Hartnäckig. Aber wir haben es geschafft."
Bugsys Augen waren weit aufgerissen. Seine Zahnbürste konnte sprechen! Das war das Erstaunlichste überhaupt! "Können alle Zahnbürsten sprechen?" fragte er.
"Nee", sagte Busters Stimme. "Die meisten sind ziemlich ruhig. Langweilig, wirklich. Ich bin ein Schwätzer. Ich habe Meinungen. Zum Beispiel, diese neue Erdbeerpaste? Zu süß. Bleib bei der Minze. Klassisch."
Den ganzen Abend war Bugsy fasziniert. Er stellte Buster Fragen. Buster erzählte ihm vom Geschmack verschiedener Zahnpasten (Zimt ist "würzig", Kaugummi ist "eine Abscheulichkeit"). Er beschwerte sich darüber, kopfüber im Becher aufbewahrt zu werden ("Das ganze Blut schießt in meine Borsten"). Bugsy war begeistert. Er hatte einen geheimen, sprechenden Freund!
Als es Zeit zum Schlafengehen war, legte Bugsy Buster vorsichtig auf seinen Nachttisch, den Griff nach oben. "Gute Nacht, Buster", flüsterte er.
"Nacht, Kind", quietschte die Stimme. "Lass dich nicht von den Plaque-Käfern beißen." Bugsy kicherte und schlief mit einem Lächeln ein.
Am nächsten Abend hetzte Bugsy durch seine Abendroutine. Er konnte es kaum erwarten, wieder mit Buster zu sprechen. Er putzte sich schnell die Zähne. "Buster!" sagte er. "Erzähl mir mehr von der Zeit, als du den Spinat bekämpft hast!"
Stille.
"Buster?"
Nichts. Nur das leise Summen des Hauses. Bugsys Lächeln verblasste. Vielleicht war Buster müde. Er beendete es, legte Buster in den Becher und ging ins Bett, ein wenig traurig.
Am folgenden Morgen reparierte Bugsys Vater das Waschbecken im Badezimmer. Das kleine Rohr unter dem Abfluss, der Siphon, war in seinen Händen. "Das Problem gefunden", sagte Papa. "Ein kleines Spielzeug-Walkie-Talkie-Auto wurde von jemandem heruntergespült und steckte direkt in der Kurve fest. Muss alle möglichen Geräusche aufgenommen und vibriert haben."
Papa hielt ein winziges, schmieriges Plastikauto hoch. Er drückte einen Knopf an der Seite. Eine winzige, quietschige, voraufgezeichnete Stimme kam heraus: "Schöne Putztechnik heute Abend. Hast wirklich die hinteren Backenzähne erwischt."
Bugsy starrte. Es war die exakte Stimme. Buster die Zahnbürste war nur eine normale, ruhige Zahnbürste. Das "Sprechen" war ein steckengebliebenes Spielzeug in den Rohren, das die Geräusche des Badezimmers widerspiegelte und zufällige Sätze abspielte!
Bugsy wusste nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Er nahm Buster aus dem Becher. Die blaue Zahnbürste saß einfach in seiner Hand, still und gewöhnlich. Bugsy lächelte. In gewisser Weise war es noch lustiger. Sein magischer Freund war nur ein alberner Zufall. Er gab Buster einen freundlichen Klaps und legte ihn zurück. In dieser Nacht, als er sich die Zähne putzte, tat er so, als würde Buster kommentieren. "Oh, ausgezeichnete kreisförmige Bewegung, Sir!" stellte er sich in der quietschigen Stimme vor. Es machte genauso viel Spaß. Das Badezimmer war ruhig, die Rohre waren repariert und Bugsys Zahnbürste war wieder einmal ein sehr guter Zuhörer. Er kletterte ins Bett, das alberne Geheimnis gelöst, und schlief ein, träumte von minzfrischen Abenteuern.
Geschichte Zwei: Bugsy und der Fall des Schattens vor dem Schlafengehen
Bugsys Nachtlicht hatte die Form eines freundlichen Mondes. Es warf ein weiches, silbernes Licht auf eine Wand. Die meisten Nächte liebte Bugsy es. Aber heute Abend machten das Licht und sein Bücherregal einen neuen Schatten. Es war eine hohe, dünne, wackelige Form mit scheinbar zwei langen Armen. Es sah aus wie ein Schattengestalt, die einen lustigen, wackeligen Tanz aufführte.
"Papa?" rief Bugsy. "Da ist ein neuer Schatten. Er sieht ... wackelig aus."
Papa schaute herein. "Das ist nur der Schatten deines Globus und der Baseball-Trophäe, Kumpel. Siehst du? Der Globus macht den runden Kopf, die Trophäenarme machen die wackeligen Teile."
Bugsy sah es jetzt. Aber zu wissen, was es war, machte es nicht weniger interessant. Es war ein Schatten mit Persönlichkeit. Er beschloss, ihn Wobbles zu nennen. Jede Nacht würde Wobbles erscheinen. Manchmal waren seine Arme lang. Manchmal waren sie kurz, je nachdem, wie sich Bugsys unordentliches Trophäenregal verschob.
Bugsy begann sich auf Wobbles zu freuen. Er flüsterte ihm gute Nacht. "Wackle nicht zu viel, Wobbles", sagte er. Eines Nachts war er sich sicher, dass Wobbles mit einem langen, dünnen Arm zurückwinkte. (Es waren wahrscheinlich die Scheinwerfer eines Autos draußen).
Dann, Katastrophe. Mama kam herein, um aufzuräumen. Sie richtete die Trophäe aus und bewegte den Globus auf die andere Seite des Regals. "So, viel ordentlicher!" sagte sie.
In dieser Nacht, als das Mondlicht anging, war die Wand leer. Nur eine glatte, schattenlose Wand. Wobbles war verschwunden. Bugsy verspürte einen Stich der Traurigkeit. Sein nächtlicher Freund war wegen des Aufräumens verschwunden!
Am nächsten Tag hatte Bugsy eine Mission. Nach der Schule ging er zu seinem Regal. Er kippte die Trophäe vorsichtig, vorsichtig ein wenig. Er schob den Globus zurück an seinen alten Platz. Er fügte ein gebogenes Lesezeichen davor hinzu. Er trat zurück. Es sah unordentlich aus. Perfekt.
In dieser Nacht hielt er den Atem an, als das Nachtlicht leuchtete. Langsam erschien eine Form an der Wand. Es war anders. Der runde Kopf war da, aber die Arme waren kürzer, und das Lesezeichen ließ es so aussehen, als würde der Schatten eine winzige Flagge halten. Es war nicht Wobbles. Es war ein neuer Schatten! Er nannte ihn Flappy, nach der Flagge.
Bugsy lächelte. Wobbles war weg, aber Flappy war da. Es stellte sich heraus, dass die Magie nicht in einem bestimmten Schatten lag. Die Magie lag in dem unordentlichen, kreativen, sich ständig verändernden Tanz von Licht und Objekten auf seinem Regal. Er konnte jederzeit neue Schattenfreunde machen. Er flüsterte: "Gute Nacht, Flappy." Der Raum war ruhig. Das silberne Licht war weich. Bugsys Augen wurden schwer, als er die stetige, stille Form seines neuen Schattenfreundes an der Wand betrachtete, ein friedlicher Hüter der Nacht.
Geschichte Drei: Bugsy und das rumpelnde Spielzeug
Bugsy hatte einen großen, flauschigen Teddybären namens Grumbles. Er wurde Grumbles genannt, weil er ein tiefes, freundliches, rumpelndes Geräusch machte, wie ein Schnurren, wenn man ihn drückte. Bugsy liebte es. Es war ein beruhigendes Geräusch.
Eines Nachts, als Bugsy fast einschlief und Grumbles umarmte, hörte er das Rumpeln. Brrrrrr. Aber er drückte nicht. Er lag nur still da. Bugsy hob den Kopf. Das Geräusch hörte auf. Er legte seinen Kopf wieder ab. Brrrrrr.
da war es wieder! Grumbles rumpelte von selbst!
Bugsy setzte sich auf. Das war seltsam. Er hielt Grumbles ausgestreckt. Die glasigen Augen des Bären starrten zurück. Kein Rumpeln. Bugsy legte sich hin und legte Grumbles neben sein Kopfkissen. Stille. Dann, als er sich entspannte, spürte er es mehr als hörte es - eine sanfte, gleichmäßige Brrrrrr-Vibration, die durch das Kissen kam.
Grumbles hatte ein Geheimnis! Er konnte von selbst schnurren! Vielleicht träumte er davon, ein echter Bär zu sein! Bugsy war entzückt. Er umarmte Grumbles fest. "Es ist in Ordnung, du kannst schnurren", flüsterte er. Das Rumpeln schien ein wenig lauter zu werden, ein fröhliches Geräusch.
Das ging ein paar Nächte so weiter. Bugsys Geheimnis. Sein selbst schnurrender Bär. Dann, am Freitag, war das Rumpeln besonders laut. BRRRRR-BR-BRRRR. Es klang fast so, als käme es von unter dem Bett. Bugsy stand auf und sah nach. Nichts als Staubhasen.
Er kletterte zurück hinein. Das Rumpeln war jetzt eine gleichmäßige, starke Vibration. Es kam von der Wand hinter seinem Kopfteil! Gerade dann ging sein Vater an der Tür vorbei. "Hörst du das, Bugsy? Der alte Ofen springt an. Klingt, als würde da unten ein Bär knurren!"
Bugsys Mund fiel offen. Er sah Grumbles an, dann an die Wand. Der Ofen war im Keller, direkt unter seinem Zimmer. Wenn er eingeschaltet wurde, summten und vibrierten die Rohre in der Wand. Diese Vibration wanderte die Wand hinauf, in sein Kopfteil, in sein Kissen ... wo es sich genau wie ein Teddybär anfühlte, der schnurrte.
Grumbles hatte noch nie von selbst geschnurrt. Kein einziges Mal. Er war nur ein flauschiger Bär, der auf einem Kissen saß, das als Lautsprecher für den Ofen des Hauses fungierte!
Bugsy lachte laut. Er nahm Grumbles hoch und gab ihm eine riesige, erdrückende Umarmung. Der Bär schwieg. Das Rumpeln in der Wand verblasste, als sich der Ofen abschaltete. Der Raum war vollkommen ruhig. Bugsy steckte Grumbles unter seinen Arm. Er brauchte keinen magischen schnurrenden Bären. Er hatte einen echten, weichen, stillen Freund. Und das lustige Geheimnis des rumpelnden Spielzeugs war gelöst. Das Haus war ruhig, sein Bär war still, und Bugsy schlief schneller als je zuvor ein, lächelte über die albernen, wunderbaren Erklärungen für nächtliche Geheimnisse. Bei diesen Gute-Nacht-Geschichten, die Bugsy liebt, geht es darum, die lustige, einfache Wahrheit hinter jedem kleinen Wunder zu finden.

