Welche sind die lustigsten und am wenigsten gruseligen Gute-Nacht-Geschichten übernatürlicher Art für ein gutes Lachen?

Welche sind die lustigsten und am wenigsten gruseligen Gute-Nacht-Geschichten übernatürlicher Art für ein gutes Lachen?

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Auf der Suche nach Gute-Nacht-Geschichten übernatürlicher Art, die mehr zum Kichern als zum Gruseln anregen? Geschichten von freundlichen Geistern, albernen Monstern und magischen Verwechslungen können der perfekte Weg sein, den Tag mit einem Lächeln zu beenden. Die besten Gute-Nacht-Geschichten übernatürlicher Art finden den Humor im Spukhaften und verwandeln unheimliche Geräusche und seltsame Anblicke in etwas Warmes und Lustiges. Es sind die Art von Gute-Nacht-Geschichten, die jedem helfen, sich zu entspannen. Hier sind drei brandneue, überhaupt nicht gruselige Geschichten. Es sind lustige Gute-Nacht-Geschichten mit einer übernatürlichen Wendung, in denen jeder Geist ein lustiges Problem hat und jedes Monster einfach nur missverstanden wird. Jede ist ein kurzes, süßes Abenteuer, das in dem perfekten friedlichen Moment für den Schlaf endet.

Geschichte eins: Der Geist, der Angst vor den Lebenden hatte

Wisp war ein kleiner, durchsichtiger Geist, der auf dem Dachboden eines sehr freundlichen Hauses lebte. Er war schon seit Jahren dort und beobachtete, wie die Familie wuchs. Wisp sollte eine sanfte, übernatürliche Präsenz sein. Aber Wisp hatte ein Geheimnis. Er hatte schreckliche Angst vor den lebenden Menschen. Sie waren so laut! Und fest! Und unberechenbar! Sein gruseligster Moment war, als der kleine Junge Leo die Dachbodentreppe hinauflief, um ein verlorenes Spielzeug zu suchen. Wisp musste sich wie ein panisches Rauchblatt an die Decke drücken, um nicht durchgerannt zu werden.

"Geister sind die gruseligen", knarrte das alte Haus. "Reiß dich zusammen." Wisp wollte besser werden. Er beschloss, zu üben, gesehen zu werden. Eines Nachts, als Leos Mutter unten eine Gute-Nacht-Geschichte vorlas, schwebte Wisp in den Flur. Er versuchte, in einem Mondfleck zu stehen, in der Hoffnung, majestätisch und geisterhaft auszusehen. Stattdessen sah er aus wie ein schwacher, wackeliger Fleck. Leo kam gähnend aus dem Badezimmer. Er sah den Fleck.

Er schrie nicht. Er blinzelte. "Hallo? Bist du ein neues Nachtlicht?", fragte Leo mit schlaftrunkener Stimme. Wisp war so überrascht, dass er vergaß, Angst zu haben. Er wackelte ein wenig, was Leo als "Ja" deutete. "Cool", flüsterte Leo. "Du bist viel dunkler als das andere." Er ging zurück in sein Zimmer.

Von da an hatte Wisp eine Rolle. Er war das Flur-Leuchten. In Nächten, in denen das echte Nachtlicht zu hell war, bat Leo seinen Vater, es auszuschalten. "Das verschwommene reicht", sagte er. Wisp schwebte an seinem Platz und sorgte für das sanfteste, am wenigsten gruselige Licht, das man sich vorstellen kann. Er erschreckte die Lebenden nicht; er half einem, einzuschlafen. Der Geist, der Angst vor den Lebenden hatte, hatte seine Berufung gefunden. Er war ein Nachtlicht. Der Dachboden war ruhig, und Wisp trieb hinauf, um sich auszuruhen, nicht länger ängstlich, sondern stolz auf seinen sehr wichtigen, sehr schwachen Job.

Geschichte zwei: Das Monster unter dem Bett, das Origami liebte

Grumpus war ein Monster. Er hatte blaues Fell, ein Auge und lebte unter dem Bett eines Mädchens namens Maya. Er hatte alle klassischen Monster-Merkmale. Aber Grumpus hatte ein geheimes Hobby. Er liebte Origami. Er fand alte Hausaufgaben und Quittungen unter dem Bett und faltete sie zu winzigen, komplizierten Tieren. Sein Platz unter dem Bett war eine Galerie von Papierkranichen, Fröschen und Schmetterlingen.

"Monster knurren", flüsterten die Staubflusen. "Sie machen keine Kunsthandwerke." Aber Grumpus fand das Falten beruhigend. Eines Nachts weinte Maya. Sie hatte einen schlimmen Traum. Grumpus hörte ihr Schniefen. Er wollte helfen, wusste aber nicht wie. Dann sah er sich seine neueste Kreation an: einen perfekten, winzigen Papierstern. Er hatte eine Idee. Ganz, ganz vorsichtig benutzte er eine lange Kralle, um den Papierstern unter dem Bettrock hervorzuquetschen. Er landete auf dem Boden, genau dort, wo Mayas Hand über die Seite der Matratze hing.

Maya spürte, wie das Papier ihre Finger kitzelte. Sie schaute hinunter. Im schwachen Licht sah sie einen perfekten kleinen Stern. Sie hob ihn auf. "Ein Stern?", flüsterte sie. Sie hörte auf zu weinen. Sie wusste nicht, woher er kam, aber er war hübsch. Sie legte ihn auf ihren Nachttisch. In der nächsten Nacht erschien ein Papierkranich. In der Nacht danach ein winziger Frosch.

Maya begann sich auf ihr nächtliches Papiergeschenk zu freuen. Sie hinterließ sogar leere Haftnotizen in der Nähe des Bettrocks. Am Morgen wurden sie zu etwas Neuem gefaltet. Das Monster unter dem Bett, das Origami liebte, hatte einen Brieffreund. Er war kein gruseliges Monster; er war der geheime Falter. Maya fühlte sich mutig, weil sie einen mysteriösen, künstlerischen Freund hatte. Grumpus fühlte sich glücklich, weil jemand seine Kunst mochte. Unter dem Bett, im Schein eines Nachtlichts, faltete Grumpus sein nächstes Geschenk, ein zufriedenes Lächeln auf seinem pelzigen Gesicht. Das Zimmer war friedlich, und das einzige Geräusch war das sanfte Rascheln-Knistern von Papier, das mit großer Sorgfalt gefaltet wurde.

Geschichte drei: Die sprechende Zimmerpflanze, die nur Klatsch wollte

Fern war eine große, belaubte Zimmerpflanze im Wohnzimmer. Sie war gesund, grün und sehr, sehr gelangweilt. Pflanzen bewegen sich langsam, also bemerken sie alles. Fern sah, wer sich einen zusätzlichen Keks stahl, wo die Katze ihr Spielzeug versteckte und wann der Vater auf der Couch einschlief. Sie war voller Klatsch. Aber sie hatte niemanden, dem sie es erzählen konnte. Bis sie entdeckte, dass sie sprechen konnte. Nicht mit einem Mund, sondern indem sie ihre Blätter so rascheln ließ, dass es fast wie Worte klang.

"Pflanzen betreiben Photosynthese", stellte das Bücherregal fest. "Sie sind keine Boulevardzeitungen." Aber Fern war ein soziales Wesen. Eines ruhigen Abends lernte der Teenager Sam auf der Couch. Fern hatte etwas Gutes gesehen. Die Katze hatte versucht, auf den Kühlschrank zu springen und es verfehlt. Es war urkomisch. Fern raschelte ihre Blätter mit aller Kraft. "Psst... hey... pssst...", schienen die Blätter zu sagen.

Sam blickte von seinem Lehrbuch auf. "Wer ist da?" Das Rascheln kam wieder, in der Nähe der Pflanze. Sam sah Fern an. Fern schüttelte sich am dramatischsten. "Katze... Kühlschrank... Fehlschlag...", schien das Rascheln zu flüstern.

Sam starrte. Dann lachte er. "Das hast du gesehen? Es war ziemlich lustig." Er begann, mit der Pflanze zu sprechen. "Was hast du noch gesehen?" Fern, begeistert, verbrachte die nächsten zehn Minuten damit, die Haushaltsnachrichten herauszurasseln: "Papa... schnarcht... Couch... 20 Uhr." "Mama... versteckt... Schokolade... oberstes Regal."

Sam war begeistert. Er hatte ein lebendes, atmendes Sicherheitssystem, das es liebte zu tratschen. Es wurde ihr Ding. Wenn Sam gestresst war, fragte er Fern nach den neuesten Nachrichten. Die herausgeraschelten "Nachrichten" waren immer albern und harmlos, und sie brachten ihn zum Lachen. Die sprechende Zimmerpflanze, die nur Klatsch wollte, hatte ihr Publikum gefunden. Sie war kein magisches Orakel; sie war der Familienkommentator. Das Wohnzimmer war nachts dunkel und ruhig, und Fern stand still da, verarbeitete die Ereignisse des Tages und war bereit, morgen ihre belaubten Schlagzeilen ihrem Lieblingsmenschen zu melden. Das Haus war still, und das gesprächigste Familienmitglied wurde endlich glücklich gehört.

Wir hoffen, diese Gute-Nacht-Geschichten übernatürlicher Art haben Ihnen gefallen. Die besten nehmen die Idee von etwas Spukhaftem und machen es freundlich, lustig und warm. Ein Lächeln über eine ratschende Pflanze, ein bastelndes Monster oder einen schüchternen Geist zu teilen, ist eine wunderbare Art, den Tag zu beenden. Denken Sie also heute Abend daran, dass ein Stoß in der Nacht nur eine Geschichte sein könnte, die darauf wartet, erzählt zu werden, und lassen Sie diesen gemütlichen Gedanken zu einem süßen, traumfreien Schlaf führen. Gute Nacht.