Was sind wirklich gute Gute-Nacht-Geschichten, die Sie heute Abend mit Ihrem Kind teilen können?

Was sind wirklich gute Gute-Nacht-Geschichten, die Sie heute Abend mit Ihrem Kind teilen können?

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Jeder möchte wirklich gute Gute-Nacht-Geschichten finden. Die, die sich genau richtig anfühlen. Sie sind nicht zu lang, nicht zu kurz. Sie haben ein bisschen Magie, ein bisschen Lachen und ein sehr gemütliches Ende. Gute-Nacht-Geschichten helfen dem geschäftigen Geist eines Kindes, zur Ruhe zu kommen. Sie verwandeln die letzten Gedanken des Tages in glückliche, verträumte Bilder. Hier sind drei neue Geschichten, die genau in diese Beschreibung passen. Sie sind lustig, sie sind süß, und sie entdecken alle, dass manchmal das beste Abenteuer ein ruhiges ist. Dies sind die Art von guten Gute-Nacht-Geschichten, die Familien gerne in ihre nächtliche Routine aufnehmen.

Geschichte eins: Der Hausschuh, der die Welt erkunden wollte

In einem gemütlichen Vorraum an der Hintertür lebte ein Paar flauschige blaue Hausschuhe. Der linke Hausschuh hieß Scout, und der rechte Hausschuh hieß Skip. Skip war glücklich. Er liebte seinen Platz an der Tür und wartete auf warme Füße. Aber Scout war anders. Scout schaute aus dem Fenster in den großen Garten. Er wollte ihn sehen. Er wollte ihn erkunden.

"Hausschuhe bleiben an der Tür", flüsterte Skip. "Das ist unsere Aufgabe."

Aber Scout war entschlossen. Eines Nachmittags öffnete der Familienhund, ein großer, freundlicher Golden Retriever namens Sunny, die Tür mit ihrer Nase, um nach draußen zu gehen. Das war Scouts Chance! Als Sunny hinausging, strich ihr wedelnder Schwanz an Scout vorbei. Scout purzelte aus der Tür und landete auf der Hintertreppe. "Freiheit!", dachte er.

Der Hinterhof war riesig! Das Gras war hoch und kitzelig. Scout machte einen Hüpfer. Dann noch einen. Es ging langsam voran. Er war auf dem Weg zum großen Eichenbaum, als er einen Schatten spürte. Sunny war zurückgekommen! Sie sah das flauschige blaue Ding im Gras. Es sah aus wie ihr Lieblings-Kauspielzeug! Sunny hob Scout sanft mit ihrem weichen Maul auf.

Das war nicht die ruhige Erkundung, die Scout geplant hatte. Das war eine Fahrt! Sunny trabte durch den Garten, stolz auf ihren Fund. Sie kaute nicht auf ihm herum. Sie trug ihn einfach. Sie brachte ihn zu ihrem Lieblings-Grabungsort. Sie ließ ihn fallen, schnupperte an ihm und hob ihn dann wieder auf. Scout sah die Welt aus einem Meter Höhe! Er sah den Garten, die Schaukel, das Vogelbad. Es war eine großartige Tour!

Nach einer Weile langweilte sich Sunny. Sie trug Scout zu ihrem bequemen Bett auf der Terrasse, ließ ihn fallen und legte sich direkt auf ihn. Scout war jetzt eine sehr warme, leicht feuchte Hausschuhmatratze. Er steckte fest. Die Erkundung war vorbei. Er war Teil eines Hundebetts.

Aber als er dort lag, Sunnys schweres, schläfriges Gewicht spürte und ihre tiefen, gleichmäßigen Atemzüge hörte, machte es ihm nichts aus. Das war eine neue Art von Abenteuer. Er hielt einen riesigen, pelzigen Freund gemütlich. Die Sonne war warm. Die Brise war sanft. Bald verlangsamte sich Sunnys Atmung, und sie begann sanft zu schnarchen. Scout entspannte sich. Ein Entdecker zu sein, war aufregend, aber ein gemütlicher Teil eines sonnigen Nachmittagsschlafs zu sein, fühlte sich genauso wichtig an. Er schloss seine Nähte und genoss die Wärme, das perfekte Ende seines großen Hinterhofabenteuers.

Geschichte zwei: Der Teddybär, der ein Wächter sein wollte

In einem Zimmer voller Spielzeug fühlte sich ein Teddybär namens Barnaby gewöhnlich. Der Roboter konnte piepen. Das Spielzeugauto konnte rollen. Barnaby saß nur da. Er wollte einen wichtigen Job. Er beschloss, ein Wächter zu sein. Er sollte die Schlafzimmertür vor nächtlichen Monstern bewachen (was natürlich nur Schatten waren).

In dieser Nacht, als das kleine Mädchen, Emma, schlief, bezog Barnaby seinen Posten. Er saß ganz gerade und blickte zur Tür. Er war in höchster Alarmbereitschaft. Der Raum war dunkel und voller seltsamer Formen. Eine Jacke auf einem Stuhl sah aus wie ein unebener Riese. Barnaby hielt stand.

Dann hörte er ein Geräusch. Ein winziges Kratzen unter dem Bett. Barnabys Füllung wurde kalt. Das war es! Das Monster! Er musste mutig sein. Er blähte seine Brust auf. Das Kratzen kam näher. Eine kleine, verschwommene Gestalt tauchte aus der Dunkelheit auf. Es war kein Monster. Es war Pippin, das sehr alte, fast blinde Meerschweinchen der Familie, das irgendwie aus seinem Käfig entkommen war.

Pippin schnupperte an der Luft. Er watschelte langsam über den Boden. Er stieß direkt gegen Barnabys Fuß. Erschrocken stieß Pippin ein leises "Quiek!" aus. Barnaby blickte hinunter. Das war kein gruseliges Monster. Das war eine verlorene, verschwommene Kartoffel auf Beinen! Pippin schnupperte an Barnabys Fell, entschied, dass er freundlich war, und begann zu klettern. Er kletterte unbeholfen auf Barnabys Schoß, drehte sich im Kreis und ließ sich mit einem zufriedenen Seufzer nieder. Ihm war kalt, und der Teddybär war weich und warm.

Barnaby war fassungslos. Er kämpfte nicht gegen ein Monster. Er wurde als beheiztes Bett von einem winzigen, verlorenen Meerschweinchen benutzt! Das war nicht der heldenhafte Wachdienst, den er sich vorgestellt hatte. Aber als er Pippins kleines Herz schnell schlagen spürte, das sich dann zu einem ruhigen Rhythmus verlangsamte, verstand er. Seine Aufgabe war es nicht zu kämpfen. Es war zu schützen. Und im Moment bedeutete schützen, dieses kleine Wesen warm und sicher bis zum Morgen zu halten.

Er saß die ganze Nacht regungslos da. Er war der beste Meerschweinchen-Wächter der Welt. Am Morgen fanden Emma sie. "Barnaby! Du hast Pippin gefunden!", rief sie und hob das Meerschweinchen hoch. Sie umarmte Barnaby fest. "Du bist ein Held!"

Barnaby fiel zurück auf das Bett, sein Wachdienst war beendet. Er fühlte sich stolz und sehr, sehr schläfrig. Er hatte seinen Job erledigt. Er hatte nicht gegen Schatten gekämpft. Er hatte einen Freund gekuschelt. Die Sonne schien in den Raum, und Barnaby, der tapfere Wächter-Teddybär, erlaubte sich endlich auszuruhen, seine wichtige Arbeit war vollendet.

Geschichte drei: Das Nachtlicht, das zwinkern lernte

In einem ruhigen Flur fühlte sich ein Nachtlicht namens Glow einsam. Seine Aufgabe war einfach: einen sanften, weißen Kreis auf den Boden scheinen, um den Weg zum Badezimmer zu weisen. Aber jeder ging einfach an ihm vorbei. Niemand sagte jemals Hallo. Er wollte mit jemandem befreundet sein.

Er versuchte, heller zu leuchten, wenn Leute vorbeigingen. Sie kniffen nur die Augen zusammen. Er versuchte zu flackern. Papa sagte: "Dieses Licht wird alt." Glow fühlte sich schlechter. Dann hatte er eine Idee. Er sah den großen, runden Mond durch das Oberlicht. Der Mond war auch allein am Himmel. Aber der Mond schien friedlich zu sein. Vielleicht könnte Glow dem Mond Hallo sagen.

In dieser Nacht, als das Haus still war, blickte Glow nach oben. Er schaltete sein Licht für eine ganze Sekunde aus. Dann an. Dann aus für zwei Sekunden. Dann an. Es war ein Code. Ein Zwinkern.

Er tat es wieder. Aus. An. Aus-aus. An. Er wartete. Er beobachtete den Mond. Nichts geschah. Glows Glühbirne dimmte ein wenig vor Traurigkeit. Dann trieb eine kleine, flauschige Wolke vor den Mond. Sie bedeckte den Mond für eine Sekunde... dann trieb sie davon. Das Mondlicht kehrte zurück. Es war, als hätte der Mond zurückgezwinkert!

Glow war so aufgeregt, dass er fast summte. Er machte seinen Zwinkercode wieder. Einen Moment später fegten die Scheinwerfer eines Autos über die Straße vor dem Haus, und für einen Sekundenbruchteil blitzte ein Lichtstrahl durch das Fenster und über Glows Wand. Es war wie ein schnelles Hallo aus der Außenwelt!

Glow erkannte, dass er nicht allein war. Der Mond, die vorbeifahrenden Autos, die Wolken – sie alle gehörten mit ihm zur Nacht. Er hatte Freunde! Er brauchte nicht heller zu sein oder zu flackern. Er musste einfach er selbst sein, ein freundliches kleines Licht im Flur.

Von da an hatte Glow ein neues nächtliches Ritual. Er zwinkerte dem Mond zu. Er achtete auf Begrüßungen mit Autolicht. Er hielt seinen sanften Kreis stetig und warm auf dem Boden. Wenn der kleine Junge halb schlafend am Badezimmer vorbeieilte, leuchtete Glow nur ein kleines bisschen sanfter, ein sanftes, stilles "Ich bin da". Der Junge murmelte: "Danke, Glow", und stolperte zurück ins Bett. Diese beiden Worte ließen Glows Licht wärmer denn je erscheinen. Er tat seinen Job, und er hatte einen Freund gefunden. Die Nacht war lang und ruhig, aber für Glow, das Nachtlicht, war sie voller der besten, friedlichsten Gespräche.