Warum Kinder Richter, Urteil, Beurteilen und Beurteilt verwechseln und wie man es behebt?

Warum Kinder Richter, Urteil, Beurteilen und Beurteilt verwechseln und wie man es behebt?

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Das kleine Ärgernis des Lebens

Lernt Sam, das Eichhörnchen, kennen. Er liebt es, faire Entscheidungen zu treffen. Letzten Montag wollte Sam sagen, dass er eine Entscheidung getroffen hat. Er rief: „Ich bin Urteil!“ Alle lachten. Sie dachten, er meinte einen Gerichtsbeamten. Sam fühlte sich albern. Das passiert vielen Kindern. Heute lernen wir eine Wortfamilie kennen. Stellt sie euch als Werkzeuge in einer Kiste vor. Jedes Werkzeug hat eine besondere Aufgabe. Wir nennen sie Richter, Urteil, Beurteilen und Beurteilt. Sie sehen gleich aus, funktionieren aber unterschiedlich. Nachdem ihr dies gelesen habt, werdet ihr sie perfekt verstehen.

Kernvergleichszone: Tiefenanalyse

Sams Tag geht weiter. Wir folgen ihm überallhin. Zuerst lernt die Mitglieder kennen.

Richter ist der Entscheidungsträger. Es bezeichnet eine Person, die fair entscheidet. Wir nennen es „Entscheidungsträger“. Urteil ist der Entscheidungsbenenner. Es benennt die Wahl, die nach dem Nachdenken getroffen wurde. Wir nennen es „Entscheidungsbenenner“. Beurteilen ist der Entscheidungsdarsteller. Es zeigt den Akt der Meinungsbildung. Wir nennen es „Entscheidungsdarsteller“. Beurteilt ist der Entscheidungsmarker. Es zeigt, dass etwas zuvor entschieden wurde. Wir nennen es „Entscheidungsmarker“.

Lasst uns nun fünf Möglichkeiten untersuchen, wie sie sich unterscheiden.

Zeitdimension

Uhren ticken. Kalender blättern. Wörter zeigen, wann Entscheidungen getroffen werden.

Zu Hause sieht Sam oft einen Richter. Er verwendet täglich ein gutes Urteil. Er beurteilt gerade seine Snacks. Er beurteilte gestern einen Keks.

Auf dem Spielplatz trifft Sam manchmal einen Richter. Er zeigt immer ein faires Urteil. Er beurteilt die Spielregeln. Er beurteilte letzte Woche ein Rennen.

In der Schule lernt Sam etwas über einen Richter. Er studiert täglich weises Urteil. Er beurteilt gerade ein naturwissenschaftliches Projekt. Er beurteilte letzten Monat einen Rechtschreibwettbewerb.

In der Natur entdeckt Sam einen Richtervogel. Er beobachtet oft scharfes Urteil. Er beurteilt gerade Nistplätze. Er beurteilte kürzlich ein Beerengebüsch.

Jedes Wort zeigt Zeit. Richter benennt jetzt. Urteil benennt jetzt. Beurteilen zeigt Handlung jetzt. Beurteilt zeigt vergangene Handlung.

Rollendimension

Wörter haben Aufgaben. Einige benennen. Einige beschreiben.

Zu Hause benennt Richter eine Person. „Lernt den Richter kennen.“ Urteil benennt eine Wahl. „Verwendet ein gutes Urteil.“ Beurteilen beschreibt die Handlung. „Er beurteilt gerade Snacks.“ Beurteilt beschreibt die Vergangenheit. „Er beurteilte einen Keks.“

Auf dem Spielplatz benennt Richter einen Besucher. „Seht den Richter.“ Urteil benennt Fairness. „Zeigt ein faires Urteil.“ Beurteilen beschreibt das Denken. „Er beurteilt gerade Regeln.“ Beurteilt beschreibt die Vergangenheit. „Er beurteilte ein Rennen.“

In der Schule benennt Richter ein Thema. „Studiert den Richter.“ Urteil benennt Weisheit. „Studiert weises Urteil.“ Beurteilen beschreibt das Bewerten. „Er beurteilt gerade Projekte.“ Beurteilt beschreibt die Vergangenheit. „Er beurteilte einen Wettbewerb.“

In der Natur benennt Richter einen Vogel. „Entdeckt den Richtervogel.“ Urteil benennt Instinkt. „Beobachtet scharfes Urteil.“ Beurteilen beschreibt das Auswählen. „Er beurteilt gerade Standorte.“ Beurteilt beschreibt die Vergangenheit. „Er beurteilte ein Gebüsch.“

Entscheidungsträger benennt Personen. Entscheidungsbenenner benennt Entscheidungen. Entscheidungsdarsteller zeigt das Handeln. Entscheidungsmarker zeigt die Vergangenheit.

Partnerdimension

Manche Wörter brauchen Freunde. Andere stehen allein.

Zu Hause steht Richter allein. „Lernt Richter kennen.“ Urteil braucht Verben wie „verwenden“ oder „zeigen“. „Verwendet ein gutes Urteil.“ Beurteilen braucht „ist“ oder „sind“. „Er beurteilt gerade.“ Beurteilt braucht „hat“ oder „war“. „Er hat beurteilt.“

Auf dem Spielplatz steht Richter allein. „Seht Richter.“ Urteil braucht „zeigen“. „Zeigt ein faires Urteil.“ Beurteilen braucht „ist“. „Er beurteilt gerade.“ Beurteilt braucht „hat“. „Er hat beurteilt.“

In der Schule steht Richter allein. „Studiert Richter.“ Urteil braucht „studieren“. „Studiert weises Urteil.“ Beurteilen braucht „ist“. „Er beurteilt gerade.“ Beurteilt braucht „hat“. „Er hat beurteilt.“

In der Natur steht Richter allein. „Entdeckt Richtervogel.“ Urteil braucht „beobachten“. „Beobachtet scharfes Urteil.“ Beurteilen braucht „ist“. „Er beurteilt gerade.“ Beurteilt braucht „hat“. „Er hat beurteilt.“

Entscheidungsträger ist unabhängig. Entscheidungsbenenner mag Verben. Entscheidungsdarsteller mag Hilfsverben. Entscheidungsmarker mag Helfer.

Nuancen-Dimension

Kleine Entscheidungen verändern die Bedeutung. Lasst uns winzige Unterschiede sehen.

Zu Hause sagt „lernt Richter kennen“ für die Person. Sagt „verwendet ein gutes Urteil“ für die Wahl. Sagt „er beurteilt gerade Snacks“ für die Handlung. Sagt „er beurteilte einen Keks“ für die Vergangenheit.

Auf dem Spielplatz benennt „seht den Richter“ den Besucher. „Zeigt ein faires Urteil“ benennt Fairness. „Er beurteilt gerade Regeln“ zeigt das Denken. „Er beurteilte ein Rennen“ ist Vergangenheit.

In der Schule ist „studiert den Richter“ das Thema. „Studiert weises Urteil“ ist Weisheit. „Er beurteilt gerade Projekte“ ist das Bewerten. „Er beurteilte einen Wettbewerb“ ist Vergangenheit.

In der Natur benennt „entdeckt den Richtervogel“ den Vogel. „Beobachtet scharfes Urteil“ benennt den Instinkt. „Er beurteilt gerade Standorte“ zeigt das Auswählen. „Er beurteilte ein Gebüsch“ ist Vergangenheit.

Verwendet Entscheidungsträger für Personen. Verwendet Entscheidungsbenenner für Entscheidungen. Verwendet Entscheidungsdarsteller für Handlungen. Verwendet Entscheidungsmarker für die Vergangenheit.

Die Falle

Dieser Teil ist lang. Viele Kinder tappen in Fallen. Wir beheben sie gemeinsam.

Falle eins: „Urteil“ als Person verwenden. Falsch: „Ich bin ein Urteil.“ Richtig: „Ich bin ein Richter.“ Warum? „Urteil“ benennt eine Wahl. Es kann keine Person benennen. Nur „Richter“ benennt die Person. Merk-Tipp: „Urteil entscheidet, Richter ist Person.“

Falle zwei: „Richter“ als Wahl verwenden. Falsch: „Triff einen Richter.“ Richtig: „Triff ein Urteil.“ Warum? „Richter“ benennt eine Person. Es kann keine Wahl benennen. Nur „Urteil“ benennt die Entscheidung. Merk-Tipp: „Richter ist Person, Urteil ist Wahl.“

Falle drei: „Beurteilen“ als Substantiv verwenden. Falsch: „Ich liebe es zu beurteilen.“ Eigentlich kann „Beurteilen“ ein Gerundium sein, aber in unserem Unterricht behandeln wir es als Präsenspartizip. Wir sagen: „Ich liebe es zu richten.“ Oder „Ich genieße es zu beurteilen.“ Aber Falle: „Beurteilen“ als eigenständiges Substantiv verwenden. Falsch: „Ich habe ein Beurteilen.“ Richtig: „Ich habe ein Urteil.“ Warum? „Beurteilen“ zeigt Handlung. Es kann nicht allein ein Ding sein. Merk-Tipp: „Beurteilen handelt, Urteil benennt.“

Falle vier: „Beurteilt“ als Verb im Präsens verwenden. Falsch: „Ich beurteilte jetzt.“ Richtig: „Ich richte jetzt.“ Warum? „Jetzt“ braucht Präsens. „Beurteilt“ ist Präteritum. Verwendet „richten“ für die Gegenwart. Merk-Tipp: „Jetzt braucht Richter, Vergangenheit braucht beurteilt.“

Falle fünf: Alle vier in einem Satz verwechseln. Falsch: „Der Richter Urteil beurteilt beurteilte.“ Richtig: „Ich treffe einen Richter. Ich verwende ein gutes Urteil. Ich beurteile gerade Snacks. Ich habe Kekse beurteilt.“ Jetzt klar. Fragt immer: Person? Wahl? Handeln? Vergangenheit? Merk-Tipp: „Person, Wahl, Handeln, Vergangenheit – wählt eins.“

Diese Fallen bringen viele zu Fall. Übt, sie zu erkennen. Bald werdet ihr ihnen leicht ausweichen.

Detaillierte Zusammenfassung

Lasst uns alles zusammenfassen. Wenn ihr eine Person benennt, die entscheidet, verwendet „Richter“. Wenn ihr die getroffene Wahl benennt, verwendet „Urteil“ mit Verben wie „verwenden“. Wenn ihr die Handlung des Entscheidens jetzt zeigt, verwendet „Beurteilen“ mit „ist“ oder „sind“. Wenn ihr über eine zuvor getroffene Entscheidung sprecht, verwendet „beurteilt“ mit Helfern wie „hat“ oder „war“. Denkt an ihre Partner. „Richter“ steht allein. „Urteil“ mag Tätigkeitsverben. „Beurteilen“ mag Hilfsverben. „Beurteilt“ mag Helfer. Behaltet diese Regeln im Hinterkopf. Ihr werdet die Wortfamilie meistern.

Übung

Aufgabe A: Beste Wahl. Füllt die Lücke aus. Wählt zwischen zwei Optionen.

Szene: Zuhause. Mama sagt: „Verwende dein bestes ___.“ Optionen: Richter / Urteil. Antwort: Urteil. Weil es die Wahl benennt.

Szene: Spielplatz. Sam ruft: „Ich bin ___ das Spiel!“ Optionen: beurteilt / beurteilen. Antwort: beurteilen. Weil es die Handlung zeigt.

Szene: Schule. Lehrer sagt: „Lernt den Gast-___ kennen.“ Optionen: Urteil / Richter. Antwort: Richter. Weil es die Person benennt.

Aufgabe B: Adleraugen. Findet und behebt Fehler. Lest den Absatz.

„Gestern habe ich einen Keks beurteilt. Er ist ein Urteil. Sie beurteilt jetzt. Sie haben beurteilt.“

Korrekturen: „Gestern habe ich einen Keks beurteilt. Er ist ein Richter. Sie beurteilt jetzt. Sie haben ein Urteil.“

Aufgabe C: Seid der Regisseur. Erstellt Sätze. Verwendet zwei Formen.

Szene: Familienessen. Verwendet „Richter“ und „Urteil“. Beispiel: Papa ist ein fairer Richter. Er verwendet weises Urteil.

Szene: Naturwanderung. Verwendet „beurteilen“ und „beurteilt“. Beispiel: Vögel beurteilen Beeren. Sie beurteilten den besten Ast.

Was ihr gelernt habt

Ihr habt gelernt, Richter, Urteil, Beurteilen und Beurteilt zu unterscheiden. Ihr habt geübt, sie in realen Szenen zu verwenden. Ihr habt häufige Fehler erkannt und sie behoben. Ihr habt Selbstvertrauen gewonnen, das richtige Wort zu wählen.

Euer Handlungsschritt

Zeigt heute in einem Buch auf einen Richter. Sagt beim Abendessen einen Satz mit „Urteil“. Zeichnet heute Nachmittag ein Bild von einem Vogel, der Beeren beurteilt. Übt jeden Tag weiter.