Bücher öffnen Türen. Geschichten, Bilder, Fakten. Zwei gebräuchliche Sätze laden Kinder in Bücher ein. „Lies ein Buch“ und „Schau dir ein Buch an“. Beide bedeuten „verbringe Zeit mit einem Buch“. Aber das eine bedeutet, Wörter zu entschlüsseln. Das andere bedeutet, Bilder zu erkunden. Eltern und Kinder können gemeinsam lernen. Bücher fördern das Gehirn und die Fantasie. Die richtigen Worte sagen einem Kind, was es tun soll. Lasst uns diese beiden Buchausdrücke erkunden.
Was bedeuten diese Ausdrücke? „Lies ein Buch“ bedeutet „Schau dir die Wörter an und verstehe sie“. Du sprichst Buchstaben aus. Du setzt Wörter zu Sätzen zusammen. Du folgst einer Geschichte oder lernst Fakten.
Denke bei einem Kind an ein Kapitelbuch. „Lies ein Buch“ bedeutet „Öffne das Buch. Lies die Wörter von links nach rechts. Verstehe die Geschichte“.
„Schau dir ein Buch an“ bedeutet „blättere die Seiten um und sieh dir die Bilder an“. Du musst die Wörter nicht lesen. Du kannst einfach die Illustrationen genießen.
Denke bei einem Kind an ein Bilderbuch. „Schau dir ein Buch an“ bedeutet „Sieh dir die bunten Bilder an. Zeige auf den Hund. Genieße die Kunst“. Beide Sätze beziehen sich auf Bücher. Beide sagen „verbringe Zeit mit einem Buch“. Sie scheinen ähnlich zu sein, weil die Leute beide für die Buchzeit verwenden. Doch das eine ist zum Lesen von Wörtern da. Das andere ist zum Genießen von Bildern da.
Was ist der Unterschied? Der Hauptunterschied sind die Wörter. „Lies ein Buch“ beinhaltet das Entschlüsseln der geschriebenen Sprache. Du musst Buchstaben und Laute kennen. „Schau dir ein Buch an“ beinhaltet nur Bilder. Du musst nicht lesen.
Ein weiterer Unterschied ist das Alter. Babys und Kleinkinder schauen sich Bücher an. Ältere Kinder lesen Bücher.
Ein weiterer Unterschied ist das Fähigkeitsniveau. „Lies ein Buch“ baut Lese- und Schreibfähigkeit auf. „Schau dir ein Buch an“ baut visuelle Fähigkeiten und das Bewusstsein für das Schriftbild auf.
Außerdem kann „Schau dir ein Buch an“ ein erster Schritt zum Lesen sein. Kinder lernen, dass Bücher Spaß machen, bevor sie lesen können.
Lehre Kinder, dass beides wertvoll ist. Das eine lehrt das Lesen. Das andere lehrt die Liebe zu Büchern.
Wann verwenden wir jedes einzelne? Verwende „Lies ein Buch“ für die Schule oder zum Üben. „Bitte lies 20 Minuten lang ein Buch.“ „Lies ein Buch vor dem Schlafengehen.“ „Ich kann ganz allein ein Buch lesen.“
Verwende „Lies ein Buch“ für Geschichten mit Wörtern. „Lass uns ein Buch über Dinosaurier lesen.“
Verwende „Lies ein Buch“ zum Lernen. „Lies ein Buch, um die Antwort zu finden.“
Verwende „Schau dir ein Buch an“ für Babys und Kleinkinder. „Schau dir das Buch mit den weichen Seiten an.“ „Schau dir die Bilder von Tieren an.“
Verwende „Schau dir ein Buch an“ für Bilderbücher ohne Worte. „Dieses Buch hat keine Worte. Schau dir einfach die schönen Bilder an.“
Verwende „Schau dir ein Buch an“, wenn du die Erkundung ohne Druck fördern möchtest. „Du musst nicht lesen. Schau einfach zu.“
Eltern können beides vorleben. Sage „Lies ein Buch“ für das Lesen von Wörtern. Sage „Schau dir ein Buch an“ für die Erkundung von Bildern.
Beispielsätze für Kinder Hier sind einfache Sätze, die Kinder sagen können.
Lies ein Buch:
Ich lese jeden Abend vor dem Schlafengehen ein Buch. Bitte lies deiner kleinen Schwester ein Buch vor. Er las ein Buch über den Weltraum. Kannst du mit mir ein Buch lesen? Ein Buch zu lesen macht mich schlauer.
Schau dir ein Buch an:
Das Baby schaut sich gerne ein Buch mit bunten Formen an. Lasst uns ein Buch über Vögel anschauen. Sie kann noch nicht lesen, aber sie kann sich ein Buch ansehen. Schau dir ein Buch an und zeige auf den roten Ballon. Er schaute sich ein Buch mit Fotografien an.
Lies diese laut vor. Beachte, wie „Lies ein Buch“ für das Lesen von Wörtern gedacht ist. Beachte, wie „Schau dir ein Buch an“ für die Erkundung von Bildern gedacht ist.
Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt Kinder machen Fehler mit diesen Sätzen. Hier sind häufige Fehler.
Fehler 1: „Schau dir ein Buch an“ sagen, wenn du lesen meinst. „Schau dir ein Buch an“ für eine Schulaufgabe klingt so, als ob du die Arbeit nicht erledigst. Richtig: Sage „Lies das Buch für deinen Bericht“.
Fehler 2: Einem Baby „Lies ein Buch“ sagen. Ein Baby kann nicht lesen. Sie können sich Bücher ansehen. Richtig: Sage „Lass uns gemeinsam ein Buch anschauen“.
Fehler 3: Vergessen, dass das Anschauen ein erster Schritt ist. Das Anschauen von Büchern baut das Bewusstsein für das Schriftbild auf. Es ist keine Zeitverschwendung. Richtig: Ermutige sowohl das Anschauen als auch das Lesen.
Fehler 4: Denken, dass das Anschauen kein Lernen ist. Bilder lehren Vokabeln, Geschichtenerzählen und Beobachtung. Richtig: Das Anschauen von Büchern ist wertvoll.
Fehler 5: Keine Bücher zu Hause haben. Kinder brauchen Bücher zum Lesen oder Anschauen. Richtig: Besuche die Bibliothek. Besorge dir Bilderbücher und Geschichtenbücher.
Einfache Gedächtnistipps Hier sind einfache Gedächtnistricks.
Gedächtnistipp 1: Denke an Wörter und Bilder. „Lies ein Buch“ konzentriert sich auf Wörter. „Schau dir ein Buch an“ konzentriert sich auf Bilder.
Gedächtnistipp 2: Benutze deine Hände. Verfolge imaginäre Wörter mit dem Finger für „Lies ein Buch“. Zeige auf ein imaginäres Bild für „Schau dir ein Buch an“.
Gedächtnistipp 3: Frage „Kann das Kind schon lesen?“ Wenn ja, sage „Lies ein Buch“. Wenn nein (Baby/Kleinkind), sage „Schau dir ein Buch an“.
Gedächtnistipp 4: Zeichne zwei Bilder. Ein Kind mit einem offenen Buch, das Wörter liest = „Lies ein Buch“. Ein Kind, das auf ein Bild zeigt = „Schau dir ein Buch an“.
Gedächtnistipp 5: Verwende den „Schul“-Test. Für Hausaufgaben in der Schule sage „Lies ein Buch“. Für Spielzeit mit einem Bilderbuch sage „Schau dir ein Buch an“.
Übe diese Tipps während der Buchzeit. Genieße jede Seite.
Kurze Übungszeit Probiere diese Übungen aus. Eltern lesen vor. Kinder antworten.
Übung 1: Wähle den besten Satz.
Dein Kind muss ein Kapitel für den Unterricht lesen. Sagst du: a) Lies ein Buch b) Schau dir ein Buch an
Dein Kleinkind schaut sich ein Pappbilderbuch mit einer Kuh auf dem Cover an. Sagst du: a) Lies ein Buch b) Schau dir ein Buch an
Du möchtest, dass dein Kind ein wortloses Bilderbuch genießt. Sagst du: a) Lies ein Buch b) Schau dir ein Buch an
Antworten: 1(a), 2(b), 3(b)
Übung 2: Fülle die Lücke aus.
„Bitte __________ für 15 Minuten vor dem Schlafengehen.“ (Wortlesen)
„Das Baby liebt es, __________ mit den weichen Seiten.“ (Bildererkundung)
Antworten: 1. lies ein Buch, 2. schau dir ein Buch an
Bonus: Spiele das Spiel „Wort oder Bild“. Halte ein Kinderbuch hoch. Frage: „Sollen wir dieses Buch lesen (die Wörter lesen) oder uns dieses Buch ansehen (die Bilder genießen)?“ Mache manchmal beides. Schau dir zuerst die Bilder an. Dann lies die Wörter. Genieße das ganze Buch.
Zusammenfassung Verwende „Lies ein Buch“, wenn du möchtest, dass ein Kind Wörter entschlüsselt und Texte versteht. Verwende „Schau dir ein Buch an“ für die Erkundung von Bildern, besonders für Babys oder Kleinkinder, die noch nicht lesen können. Beides fördert die Liebe zu Büchern. Das eine lehrt das Lesen. Das andere lehrt visuelles Entdecken. Lehre Kinder, dass Lesen eine Superkraft ist. Das Anschauen ist der erste Schritt. Jeder Leser hat mit dem Anschauen angefangen. Also schau dir Bücher an. Dann lies sie. Dann liebe sie für immer. Ein Buch in der Hand ist eine Welt voller Wunder. Jetzt geh lesen oder schauen. So oder so, ein Buch wartet. Öffne es. Genieße es. Lerne. Wachse. Das ist die Magie.
















