Auf der Suche nach wirklich schönen Gute-Nacht-Geschichten zum Vorlesen?

Auf der Suche nach wirklich schönen Gute-Nacht-Geschichten zum Vorlesen?

Spaßige Spiele + Spannende Geschichten = Glücklich lernende Kinder! Jetzt herunterladen

Es gibt eine besondere Art von Geschichten, die den Tag nicht nur beenden, sondern versüßen. Sie umhüllen die Stunden mit einem sanften Lächeln, einem leisen Kichern und dem Gefühl, dass alles in Ordnung ist, oder zumindest im Schlafzimmer. Wirklich schöne Gute-Nacht-Geschichten zu finden, bedeutet, Geschichten auszuwählen, die warmherzig, freundlich und ein bisschen magisch sind. Es geht nicht um große Schlachten oder große Ängste. Es geht um die kleinen, stillen Triumphe der alltäglichen Dinge. Diese Gute-Nacht-Geschichten zu teilen, ist wie eine Umarmung mit Worten. Sie geben einem Kind das Gefühl, gesehen, amüsiert und perfekt bereit für die Ruhe zu sein. Lasst uns drei neue Geschichten teilen, jede ein kleines, schönes Abenteuer, das in der gemütlichsten Stille endet, die man sich vorstellen kann.

Geschichte eins: Das Mikrofon, das die Stille liebte

Mike war ein kleines, silbernes Mikrofon. Es gehörte einem kleinen Mädchen, das es liebte, Shows zu veranstalten. Mikes Aufgabe war es, ihre Stimme lauter zu machen. Er war sehr gut darin. Aber Mike hatte ein Geheimnis. Er liebte die Stille. Nach den Shows, wenn der Raum still war, liebte er das sanfte Summen des Hauses. Das Tropfen des Regens auf dem Fenster. Das Flüstern der umblätternden Seiten.

Eines Tages beschloss das Mädchen, ein "Rockkonzert" in ihrem Zimmer aufzunehmen. Sie drehte Mike auf die höchste Lautstärke. Sie sang ein sehr lautes, sehr energiegeladenes Lied über einen Dinosaurier. Mike tat seine Arbeit. Er verstärkte jeden Schrei. BRÜLL! Der Klang war so groß, dass er ein Bild an der Wand kippte. Mike fühlte sich schwindlig. Seine Kabel fühlten sich mit Lärm überlastet an. Er wünschte sich die Stille.

Nach dem Konzert war das Mädchen müde. Sie ließ Mike auf ihrem Schreibtisch liegen und ging sich waschen. Der Raum war still. Mike war erleichtert. Aber dann geschah etwas Schönes. Das Mädchen kam zurück. Sie nahm Mike sanft hoch. Sie schaltete ihn nicht ein. Sie hielt ihn nah an ihren Mund und flüsterte: "Du warst heute ein gutes Mikrofon. Danke." Ihr Flüstern war so sanft, so nah. Mike spürte den warmen Hauch ihres Atems. Er spürte die Vibration ihrer wahren, leisen Stimme direkt durch sein Metallgitter.

Es war der schönste Klang, den er je gehört hatte. Er war nicht für ein Publikum bestimmt. Er war nur für ihn. Ein geheimes, schönes Dankeschön. Das Mädchen stellte ihn wieder auf seinen Ständer. Mike saß in dem dunklen Raum, erfüllt von einer neuen Art von Glück. Sein Lieblingsgeräusch war nicht das laute Rockkonzert. Es war das leise Flüstern, das danach kam. Er war ein Mikrofon, das die Stille liebte, und das war vollkommen in Ordnung. Von da an machten ihm die lauten Shows nichts mehr aus. Er wusste, dass die schöne Stille und das schöne Flüstern am Ende immer da sein würden. Der Raum war dunkel, das Haus schlief, und Mike bewahrte die Erinnerung an dieses Flüstern in seinem silbernen Körper.

Geschichte zwei: Die Teewärmer, die eine Krone sein wollte

Cosima war eine gestrickte Teewärmer. Sie war leuchtend gelb mit einer kleinen rosa Blume an der Seite. Ihre Aufgabe war es, sich über die Teekanne zu kuscheln und den Tee darin warm zu halten. Sie mochte ihren Job. Aber manchmal betrachtete sie die Tiara des kleinen Mädchens auf dem Regal. Sie funkelte im Sonnenlicht. "Ich werde auch auf etwas getragen", dachte Cosima. "Ich sollte eine Krone für einen königlichen Kopf sein, keine Mütze für einen Topf."

Eines Nachmittags veranstaltete das Mädchen eine Teddybären-Teeparty. Sie legte Cosima über die kleine, falsche Teekanne. "So", sagte das Mädchen. "Nun bleibt der königliche Tee für den Hof warm." Königlicher Tee! Cosimas Strickwaren schwollen vor Stolz. Sie diente der königlichen Familie! Sie setzte sich besonders aufrecht hin. Sie achtete darauf, dass kein einziger Tropfen Wärme entwich.

Die Teddybären waren jedoch nicht sehr königlich. Einer fiel um. Ein anderer hatte einen losen Knopf als Auge. Aber das Mädchen spielte weiter und sprach mit vornehmer Stimme. Cosima spielte mit. Sie war die Krone des Teeservices, der wichtigste Teil der königlichen Teezeremonie. Als die Party vorbei war, umarmte das Mädchen die leere Teekanne. "Danke für den schönen Tee, Sir Pottington", sagte sie. Sie umarmte den Topf und damit auch Cosima. Es war eine schöne, warme, kuschelige Umarmung.

Cosima wurde zurück in die Küche gestellt. Die Tiara funkelte immer noch auf ihrem Regal. Aber Cosima betrachtete sie nicht mehr mit Sehnsucht. Sie war eine Krone. Eine Krone für eine Teekanne namens Sir Pottington. Eine Krone, die die Dinge warm hielt und Teil von schönen, imaginären Partys war. Das war eine sehr wichtige Art von Krone. Die Sonne ging unter, die Küche wurde dunkler, und Cosima saß über ihrem Haken, eine glückliche, gelbe Krone, die bis zum nächsten königlichen Erlass für Tee ruhte.

Geschichte drei: Der Buchstütze, der mehr als Bücher hielt

Barnaby war eine solide, hölzerne Buchstütze in Form einer freundlichen Eule. Seine Aufgabe war es, zusammen mit seinem Zwilling auf der anderen Seite eine Reihe von Büchern auf dem Regal zu halten. Er war gut in seinem Job. Die Bücher sackten nie ab. Aber Barnaby fragte sich oft, was in den Geschichten in den Büchern stand, die er hielt. Manchmal hörte er sie vorgelesen. Abenteuer, Mysterien, Märchen. "Ich halte Geschichten", dachte er. "Aber ich wünschte, ich hätte eine."

Eines Nachts konnte der kleine Junge nicht einschlafen. Er nahm ein Buch vom Regal - ein schweres aus der Mitte. Die ganze Reihe wackelte! Barnaby musste sich mit all seiner hölzernen Kraft anlehnen, um zu verhindern, dass die anderen Bücher herunterfielen. Knarren. Es war harte Arbeit. Der Junge las das Buch im Bett und kam dann, um es zurückzustellen. Aber er war schläfrig. Er versuchte, es hineinzuschieben, aber es stieß gegen Barnaby. Peng!

Der Junge legte das Buch stattdessen oben auf die Reihe. Er sah Barnaby an. "Entschuldigung, Herr Eule", flüsterte er. Er tätschelte Barnabys hölzernen Kopf. Dann tat er etwas Seltsames. Er nahm ein kleines, gefaltetes Stück Papier - eine Zeichnung, die er von einer Rakete gemacht hatte - und schob es hinter Barnaby, zwischen die Eule und die Bücher. "Du kannst auch diese Geschichte halten", flüsterte der Junge. "Es ist ein Geheimnis."

Barnaby hielt die Zeichnung fest. Er hielt jetzt nicht nur veröffentlichte Geschichten. Er hielt eine geheime, persönliche Geschichte. Eine Geschichte über eine Rakete, gezeichnet von einem Jungen, der nicht schlafen konnte. Es war die wichtigste Geschichte auf dem Regal. Von da an schob der Junge manchmal noch eine Kleinigkeit hinter Barnaby: einen glänzenden Stein, ein vierblättriges Kleeblatt. Barnaby hielt sie alle, ein stiller, hölzerner Hüter von großen Büchern und kleinen Schätzen.

Er hatte jetzt seine eigene Geschichte. Es war die Geschichte des Vertrauens. Davon, Hüter von Geheimnissen und Träumen zu sein. Die andere Buchstütze bekam nie Notizen. Aber das war in Ordnung. Barnabys Aufgabe war gewachsen. Er hielt Bücher hoch, und er hielt die stillen, schönen Geheimnisse eines kleinen Jungen hoch. Das Regal war stabil, der Raum war dunkel, und Barnaby die Eule hielt seine weise, stille Wache, voller Geschichten, als jedes Buch auf dem Regal.

Dies ist das sanfte, bleibende Geschenk einer Sammlung schöner Gute-Nacht-Geschichten. Es geht nicht um lautes Lachen, sondern um sanfte Lächeln. Es geht darum, den außergewöhnlichen Zweck in gewöhnlichen Dingen zu finden - ein Mikrofon, das ein Flüstern liebt, eine Teewärmer, die eine Krone ist, eine Buchstütze, die Träume hält. Diese Gute-Nacht-Geschichten legen sich wie eine weiche Decke über ein Kind und glätten die Falten des Tages. Nach einer solchen Geschichte fühlt sich die Welt sanfter, freundlicher und voller stiller, geheimer Magie an. Das Licht wird ausgeschaltet, der letzte schöne Gedanke darf im Dunkeln leuchten, und der Schlaf kommt so leicht und natürlich wie ein Flüstern. Es ist das perfekte, schöne Ende eines jeden Tages.