Was sind die besten Tipps zum Vorlesen von Geschichten zur Schlafenszeit für eine ruhige Nacht?

Was sind die besten Tipps zum Vorlesen von Geschichten zur Schlafenszeit für eine ruhige Nacht?

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Das Haus ist ruhig. Der Tag ist vorbei. Das sanfte Licht einer Lampe schafft eine kleine, warme Welt. Dies ist die Zeit, um Geschichten zur Schlafenszeit vorzulesen. Es ist mehr als nur das Aussprechen von Worten auf einer Seite. Es ist ein ruhiges Abenteuer, das man gemeinsam erlebt, eine Reise, die in einem geschäftigen Geist beginnt und in einem friedlichen endet. Das Vorlesen von Geschichten ist ein sanftes Signal. Es sagt dem Körper und Geist, dass die Spielzeit vorbei ist und die Traumzeit naht. Die besten Geschichten für diesen Moment sind lustig, freundlich und enden mit einem Seufzer der Zufriedenheit. Lasst uns drei neue Geschichten erkunden, die sich perfekt dafür eignen, in diesem gemütlichen, prä-schlafenden Glanz geteilt zu werden. Jede ist ein kurzes, lustiges Abenteuer über die Magie der Geschichten selbst, und jede endet in der perfekten Ruhe für den Schlaf.

Geschichte eins: Das Buch, das es liebte, verkehrt herum gelesen zu werden

"Die Abenteuer von Kapitän Schnecke" war ein hellblaues Buch. Es lebte im mittleren Regal. Es liebte es, gelesen zu werden. Aber es hatte einen skurrilen Wunsch. Es fand die Geschichte spannender, wenn man von hinten begann. "Der Höhepunkt ist in der Mitte!" dachte das Buch. "Wenn man am Ende anfängt, ist es ein Rätsel, wie man dorthin gekommen ist!"

Eines Nachts war der kleine Junge besonders müde. Er schnappte sich das Buch, kletterte ins Bett und kuschelte sich an seinen Papa. Aber in seinem schläfrigen Zustand öffnete er das Buch von vorne... aber es war tatsächlich die Rückseite! Der Papa, der mitspielte, begann zu lesen. "Und so legte Kapitän Schnecke sein winziges Schwert weg, in dem Wissen, dass der Garten endlich sicher war. Er rutschte langsam zurück zu seinem Salatblatt-Zuhause."

Der Junge blinzelte. "Warte. Das ist zuerst das Ende." Der Papa lächelte. "Es ist heute Abend eine rückwärts erzählte Geschichte. Mal sehen, wie er dorthin gekommen ist." Sie lasen das Buch von der letzten Seite bis zur ersten. Die gewaltige Schlacht mit der Blattlaus-Armee fand nach der Siegesfeier statt. Die Entdeckung des Schatzes (ein glänzender Knopf) kam nach dem Nickerchen des Helden. Es war albern und verwirrend und brachte den Jungen zum Kichern. "Er nickt ein, weil er von der Schlacht müde ist, die er noch nicht hatte!"

Das Buch war begeistert! Es wurde auf seine Lieblingsart gelesen! Die Geschichte war ein Rätsel. Als sie am ersten Seite "fertig" waren, begann die Geschichte: "Kapitän Schnecke wachte auf, bereit für einen gewöhnlichen Tag." Der Junge gähnte. "Er steht gerade erst auf. Aber er hatte bereits ein großes Abenteuer. Das ist lustig." Er war ruhig und lächelte über die alberne Logik.

Der Papa schlug das Buch zu. "Ein rückwärts gerichtetes Abenteuer für eine schläfrige Nacht." Die Augen des Jungen waren schwer. Das Buch wurde auf den Nachttisch gelegt und fühlte sich sehr schlau. Es hatte seine Geschichte auf eine einzigartige, lustige Weise geteilt. Der Raum war dunkel, und der Junge schlief ein und dachte an eine Schnecke, die nach der Rettung des Tages ein Nickerchen machte und dann aufwachte, um ihn zu beginnen. Es war ein vollkommen friedlicher, verrückter Traum, der darauf wartete, wahr zu werden.

Geschichte zwei: Der widerwillige Storybook-Held

Leo war ein kleiner Junge in einem Bilderbuch über ein Raumschiff. Er sollte mutig sein. Der Text sagte es. "Leo drückte den roten Knopf und zoomte zu den Sternen!" Aber der Leo im Buch hasste den roten Knopf. Er war zu laut. Er bevorzugte den blauen Knopf, der eine Tasse heißen Weltraum-Kakao erscheinen ließ.

Eines Nachts las ein Mädchen sein Buch. Als sie die Seite mit dem großen roten Knopf erreichte, tat Buch-Leo etwas Unerwartetes. Er drückte ihn nicht. Er ging zum Rand der Illustration und setzte sich hin, wobei er seine Beine über die Seite hängen ließ. Das Mädchen starrte. "Hey... du machst deinen Job nicht", flüsterte sie dem Buch zu.

Buch-Leo sah sie an. "Dort draußen ist es laut. Ich mag es hier drinnen. Es ist ruhig." Das Mädchen, das sich an diesem Abend auch nicht sehr mutig fühlte, verstand es. Sie blätterte nicht um. Sie sagte: "Okay. Was macht der blaue Knopf?" Das Gesicht von Buch-Leo leuchtete auf. Er sprang auf und drückte den blauen Knopf. Ein detaillierter, dampfender Becher Kakao erschien in seinen Händen. Er nahm einen Schluck. "Ahh."

Das Mädchen lächelte. Sie verbrachte den Rest der "Geschichte" damit, mit Buch-Leo das Raumschiff zu erkunden. Sie schauten aus dem Fenster auf die gezeichneten Sterne. Sie schauten nach dem schlafenden außerirdischen Haustier in der Ecke des Bildes. Sie zoomten oder kämpften nicht. Sie haben einfach... abgehangen. Es war das friedlichste Weltraumabenteuer aller Zeiten.

Als das Mädchen fertig war, schlug sie das Buch sanft zu. "Gute Nacht, Leo. Danke für den Kakao." Im Buch winkte Leo. Er war ein widerwilliger Held, der einen Freund gefunden hatte. Er kletterte in seine gezeichnete Koje und zog die illustrierte Decke hoch. Das Mädchen knipste ihr Licht aus. Sowohl das echte Kind als auch das Bilderbuchkind schliefen ein, eines in einem ruhigen Raum, eines auf einem ruhigen Raumschiff, beide glücklich mit einem ruhigen, ereignislosen Abenteuer. Das Buch saß im Regal, seine Geschichte für diesen einen Leser für immer verändert, und das war eine besondere Art von Magie.

Geschichte drei: Die Gute-Nacht-Geschichte der Standuhr

Die Standuhr im Flur erzählte nie Geschichten. Sie sagte die Zeit an. Tick. Tack. Tick. Tack. Aber sie hörte alle Geschichten, die im nahegelegenen Schlafzimmer vorgelesen wurden. Sie hörte Geschichten von Drachen und Feen, von Zügen und Welpen. Sie liebte sie. Sie wünschte, sie könnte eine erzählen.

Eines Nachts war das Haus still, bis auf ihr stetiges Ticken. Der kleine Junge konnte nicht schlafen. Er kam und setzte sich unten an die Treppe, in der Nähe der Uhr. Die Uhr sah ihre Chance. Sie konnte keine Worte benutzen. Aber sie konnte Geräusche benutzen. Sie atmete tief und mechanisch ein.

Statt Tick-Tack ging sie Tick... Tick... Tick-Tick... Tack. Es war ein Rhythmus. Ein langsamer, dann schneller, dann endgültiger Rhythmus. Der Junge hörte zu. Die Uhr tat es wieder. Tick... Tick... Tick-Tick... Tack. Es klang wie Schritte! Langsame, vorsichtige Schritte, dann zwei schnelle Läufe, dann ein Sprung!

Die Augen des Jungen weiteten sich. Er hörte eine Geschichte! Die Uhr erzählte die ganze Nacht eine Geschichte mit Ticks und Tacks. Eine Geschichte von einer kleinen Maus, die kriecht (Tick... Tick...), dann huscht (Tick-Tick!), dann sanft landet (Tack). Eine Geschichte vom langsam einsetzenden Regen (Tick... Tick...), der schneller kommt (Tick-Tick-Tick), dann ein letzter Tropfen (Tack).

Der Junge saß wie hypnotisiert da und hörte der Rhythmus-Geschichte zu. Seine Atmung verlangsamte sich, um sich den gleichmäßigen Schlägen anzupassen. Seine Augen wurden schwer. Die Geschichte der Uhr hatte keine Bilder, keine Worte. Nur ein sicherer, vorhersehbarer, sanfter Rhythmus. Es war die älteste Geschichte der Welt: die Geschichte der friedlich vergehenden Zeit.

Der Papa des Jungen fand ihn schlafend, an der Wand lehnend. Er trug ihn ins Bett. Die Standuhr behielt ihren gleichmäßigen Rhythmus, ihre Glockenspiele verstummten bis zum Morgen. Sie hatte ihre erste Gute-Nacht-Geschichte erzählt. Und es hatte funktioniert. Der Flur war dunkel, das Haus war still, und die Uhr tickte weiter, eine stolze Geschichtenerzählerin, deren Geschichten aus Zeit und Klang bestanden, perfekt, um ein zuhörendes Kind in einen tiefen, tiefen Schlaf zu führen.

Dies ist die wahre Magie des Vorlesens von Geschichten zur Schlafenszeit. Es geht nicht nur um das Buch. Es geht um die gemeinsame Stille, die albernen Stimmen, die angenehme Pause. Es geht um ein rückwärts gerichtetes Abenteuer, einen widerwilligen Helden oder eine Geschichte, die in Ticks und Tacks erzählt wird. Dieses Ritual des Vorlesens von Geschichten baut eine Brücke. Eine Brücke vom hellen, geschäftigen Tag zur sanften, ruhigen Nacht. Nach einer Geschichte fühlt sich die Welt kleiner, sicherer und voller sanfter Wunder an. Das Buch ist geschlossen. Das Licht ist aus. Aber das Gefühl der Geschichte bleibt, eine warme Decke für den Geist, die die Dunkelheit freundlich und Träume willkommen erscheinen lässt. Also nimm dir heute Abend ein Buch, teile ein Lächeln und lies dich in einen guten Schlaf. Süße Träume.