Kinder lieben es, gelobt zu werden. Es macht sie stolz und spornt sie an, sich mehr anzustrengen. Zwei gebräuchliche Sätze bieten Lob an: „Sehr gut“ und „Ausgezeichnet“. Beide bedeuten „Du hast es gut gemacht“, aber sie haben unterschiedliche Gewichte. Eltern und Kinder können gemeinsam lernen. Lob zu geben ist eine Kunst. Die richtigen Worte bauen Selbstvertrauen auf, ohne Druck auszuüben. Lasst uns diese beiden erhebenden Ausdrücke erkunden.
Was bedeuten diese Ausdrücke? „Sehr gut“ bedeutet „Du hast gute Arbeit geleistet“. Das Wort „gut“ bedeutet hohe Qualität. „Sehr“ macht es stärker. Die Botschaft ist positiv und klar.
Stell dir für ein Kind einen goldenen Stern auf einem Blatt Papier vor. „Sehr gut“ sagt: „Ich sehe deine Bemühungen. Du hast es richtig gemacht.“
„Ausgezeichnet“ bedeutet „Du hast hervorragende Arbeit geleistet“. Es ist stärker als „sehr gut“. Es bedeutet, dass die Arbeit etwas Besonderes ist. Top-Qualität.
Stell dir für ein Kind eine Trophäe vor. „Ausgezeichnet“ sagt: „Das ist nicht nur gut. Das ist erstaunlich. Du solltest sehr stolz sein.“ Beide Sätze loben. Beide ermutigen Kinder, es weiter zu versuchen. Sie scheinen ähnlich zu sein, weil Lehrer und Eltern beide für den Erfolg verwenden. Doch das eine ist ein übliches Lob. Das andere ist ein Top-Lob.
Was ist der Unterschied? Der Hauptunterschied ist die Stärke. „Sehr gut“ ist ein Standardlob. Man verwendet es für die alltägliche gute Arbeit. Eine saubere Handschriftseite. Eine richtige Antwort. Eine hilfreiche Handlung.
„Ausgezeichnet“ ist ein Top-Lob. Man verwendet es für hervorragende Arbeit. Etwas, das über das hinausgeht, was man erwartet hat.
Ein weiterer Unterschied ist die Häufigkeit. Man kann „sehr gut“ mehrmals am Tag sagen. Kinder brauchen regelmäßige Ermutigung. „Ausgezeichnet“ sollte weniger üblich sein. Es bleibt etwas Besonderes.
Noch ein Unterschied ist die Erwartung. „Sehr gut“ bedeutet „Du hast meine Erwartungen erfüllt“. „Ausgezeichnet“ bedeutet „Du hast meine Erwartungen übertroffen“. Du hast mehr getan als verlangt.
Außerdem klingt „ausgezeichnet“ formeller. Lehrer verwenden es in Zeugnissen. Trainer verwenden es für großartige Spielzüge. „Sehr gut“ klingt wärmer und alltäglicher.
Lehre Kinder, dass es wunderbar ist, beides zu hören. Das eine ist ein fröhlicher Klaps auf den Rücken. Das andere ist eine große Feier.
Wann verwenden wir jedes? Verwende „Sehr gut“ für tägliche Erfolge. Ein Kind bindet seine Schuhe alleine. Sage „Sehr gut“. Ein Kind teilt ein Spielzeug. Sage „Sehr gut“.
Verwende „Sehr gut“ für Fortschritte. Ein Kind lernt einen neuen Buchstaben. Sage „Sehr gut“. Ein Kind bemüht sich, auch wenn das Ergebnis nicht perfekt ist. Sage „Sehr gute Bemühung“.
Verwende „Sehr gut“ für kleine Schritte. Ein Spielzeug wegräumen. Bitte sagen. Warten, bis man an der Reihe ist. Diese verdienen regelmäßiges Lob.
Verwende „Ausgezeichnet“ für herausragende Momente. Ein Kind gewinnt einen Wettbewerb. Sage „Ausgezeichnet“. Ein Kind hilft, ohne gefragt zu werden. Sage „Ausgezeichnet“.
Verwende „Ausgezeichnet“ für schwierige Aufgaben. Ein Kind löst ein schwieriges Matheproblem. Sage „Ausgezeichnet“. Ein Kind liest ein ganzes Buch allein. Sage „Ausgezeichnet“.
Verwende „Ausgezeichnet“, wenn du von der Qualität wirklich überrascht bist. Eine Zeichnung, die erstaunliche Details zeigt. Eine Geschichte, die dich zum Lachen bringt. Sage „Ausgezeichnete Arbeit“.
Eltern können beides vorleben. Sage „sehr gut“ für alltägliche Dinge. Spare „ausgezeichnet“ für besondere Momente. Kinder lernen, beides zu schätzen.
Beispielsätze für Kinder Hier sind einfache Sätze, die Kinder hören und sagen können.
Sehr gut:
Sehr gute Arbeit beim Aufräumen deines Zimmers.
Sehr gut. Du hast daran gedacht, dir die Hände zu waschen.
Sehr gut, dass du diesen Satz gelesen hast.
Sehr gut. Du hast deinen Snack schön geteilt.
Sehr gut. Du hast fast das ganze Puzzle.
Ausgezeichnet:
Ausgezeichnete Arbeit an deinem Schulprojekt.
Ausgezeichnet. Du hast deinem kleinen Bruder geholfen, seinen Schuh zu binden.
Ausgezeichnete Farbwahl in deiner Zeichnung.
Ausgezeichnet. Du hast diese Woche jeden Tag Klavier geübt.
Ausgezeichnete Arbeit, ruhig zu bleiben, wenn du wütend warst.
Lies diese laut vor. Beachte, wie „sehr gut“ zu alltäglichen Momenten passt. Beachte, wie „ausgezeichnet“ zu größeren Erfolgen passt. Verwende beides mit warmer Stimme.
Häufige Fehler, die man vermeiden sollte Eltern und Kinder machen Fehler beim Loben. Hier sind häufige Fehler.
Fehler 1: Für jede Kleinigkeit „ausgezeichnet“ sagen. Beispiel: Ein Kind zieht eine Socke an. „Ausgezeichnet!“ Das Wort verliert seine Kraft. Richtig: Spare „ausgezeichnet“ für wirklich besondere Bemühungen. Verwende „gute Arbeit“ oder „sehr gut“ für kleine Dinge.
Fehler 2: Überhaupt nie „ausgezeichnet“ sagen. Manche Eltern sagen nur „sehr gut“. Kinder verpassen den Nervenkitzel des Top-Lobs. Richtig: Suche nach Momenten, um „ausgezeichnet“ zu sagen. Selbst einmal pro Woche macht einen Unterschied.
Fehler 3: „Sehr gut“ mit flacher Stimme sagen. Ein gelangweiltes „sehr gut“ fühlt sich wie gar kein Lob an. Kinder können dir nicht sagen, dass du dich kümmerst. Richtig: Lächle. Schau das Kind an. Lass deine Stimme ein wenig höher gehen.
Fehler 4: Vergessen zu sagen, warum es gut ist. „Sehr gut“ allein kann sich leer anfühlen. Das Kind weiß nicht, was es richtig gemacht hat. Richtig: Sage „Sehr gut, dass du deine Buntstifte geteilt hast“ oder „Ausgezeichnete Idee für das Spiel“.
Fehler 5: Kinder mit Lob vergleichen. „Deine Zeichnung ist sehr gut, aber die deiner Schwester ist ausgezeichnet.“ Das verletzt Gefühle. Richtig: Lobe jedes Kind für sein eigenes Wachstum. Vergleiche nicht.
Einfache Gedächtnistipps Hier sind einfache Gedächtnistricks.
Gedächtnistipp 1: Denk an ein Fahrrad und ein Rennauto. „Sehr gut“ ist ein Fahrrad. Es bewegt sich gut. Es ist zuverlässig. „Ausgezeichnet“ ist ein Rennwagen. Es geht viel schneller. Es ist etwas Besonderes.
Gedächtnistipp 2: Benutze deine Hände. Zwei Klatschen = „sehr gut“. Fünf laute Klatschen = „ausgezeichnet“.
Gedächtnistipp 3: Denk an Überraschung. Wenn du die gute Arbeit erwartet hast, sage „sehr gut“. Wenn die Arbeit dich mit ihrer Güte überrascht hat, sage „ausgezeichnet“.
Gedächtnistipp 4: Zeichne eine Leiter. Untere Sprosse = „gut“. Mittlere Sprosse = „sehr gut“. Obere Sprosse = „ausgezeichnet“. Die Leiter zeigt den Aufstieg.
Gedächtnistipp 5: Verwende die „einmal am Tag“-Regel für „ausgezeichnet“. Versuche, „ausgezeichnet“ nicht öfter als ein- oder zweimal am Tag zu sagen. Das macht es zu etwas Besonderem. Sage „sehr gut“ so oft du willst.
Übe diese Tipps während der Familienzeit. Lobe dich gegenseitig mit beiden Worten.
Kurze Übungszeit Probiere diese Übungen aus. Eltern lesen vor. Kinder antworten.
Übung 1: Wähle den besten Satz.
Dein Kind legt seinen Teller in die Spüle, ohne gefragt zu werden. Eine gute Angewohnheit. Sagst du: a) Sehr gut b) Ausgezeichnet
Dein Kind gewinnt den ersten Platz bei einem Rechtschreibwettbewerb gegen ältere Kinder. Sagst du: a) Sehr gut b) Ausgezeichnet
Dein Kind schreibt zum ersten Mal seinen Namen. Er ist wackelig, aber deutlich. Sagst du: a) Sehr gut b) Ausgezeichnet
Antworten: 1(a), 2(b), 3(a – spare „ausgezeichnet“ für den Fall, dass es ordentlich und einfach ist)
Übung 2: Fülle die Lücke aus.
„__________ ein Spielzeug aufräumen. Das hat geholfen.“ (alltäglich, nett)
„__________! Du hast das ganze 100-teilige Puzzle allein fertiggestellt.“ (besondere Leistung)
Antworten: 1. Sehr gut, 2. Ausgezeichnet
Bonus: Spiele das Spiel „Lobe den Tag“. Beim Abendessen teilt jeder eine Sache, die jemand „sehr gut“ gemacht hat, und eine Sache, die „ausgezeichnet“ war. Sprich darüber, warum jedes Lob passt. Feiert zusammen.
Zusammenfassung Sage „sehr gut“ für die alltägliche gute Arbeit und Mühe. Sage „ausgezeichnet“ für herausragende Leistungen, die über die Erwartungen hinausgehen. Beides baut Selbstvertrauen auf. Das eine ist das tägliche Brot. Das andere ist eine Festtagstorte. Verwende beides mit Liebe.
















