Original Poem:
Twelve people, most of us strangers, stand in a room
in Ann Arbor, drinking Cribari from jars.
Then two young men, who cooked him,
carry him to the table
on a large square of plywood: his body
striped, like a tiger cat’s, from the basting,
his legs long, much longer than a cat’s,
and the striped hide as shiny as vinyl.
Now I see his head, as he takes his place
at the center of the table,
his wide pig’s head; and he looks like the
javelina
that ran in front of the car, in the desert outside Tucson,
and I am drawn to him, my brother the pig,
with his large ears cocked forward,
with his tight snout, with his small ferocious teeth
in a jaw propped open
by an apple. How bizarre, this raw apple clenched
in a cooked face! Then I see his eyes,
his eyes cramped shut, his no-eyes, his eyes like X’s
in a comic strip, when the character gets knocked out.
This afternoon they read directions
from a book:
The eyeballs must be removed
or they will burst during roasting.
So they hacked them out.
"I nearly fainted," says someone.
"I never fainted before, in my whole life."
Then they gutted the pig and stuffed him,
and roasted him five hours, basting the long body.
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Now we examine him, exclaiming, and we marvel at him—
but no one picks up a knife.
Then a young woman cuts off his head.
It comes off so easily, like a detachable part.
With sudden enthusiasm we dismantle the pig,
we wrench his trotters off, we twist them
at shoulder and hip, and they come off so easily.
Then we cut open his belly and pull the skin back.
For myself, I scoop a portion of left thigh,
moist, tender, falling apart, fat, sweet.
We forage like an army starving in winter
that crosses a pass in the hills and discovers
a valley of full barns—
cattle fat and lowing in their stalls,
bins of potatoes in root cellars under white farmhouses.
barrels of cider, onions, hens squawking over eggs—
and the people nowhere, with bread still warm in the oven.
Maybe, south of the valley, refugees pull their carts
listening for Stukas or elephants, carrying
bedding, pans, and silk dresses,
old men and women, children, deserters, young wives.
No, we are here, eating the pig together.
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In ten minutes, the destruction is total.
His tiny ribs, delicate as birds’ feet, lie crisscrossed.
Or they are like crosshatching in a drawing,
lines doubling and redoubling on each other.
Bits of fat and muscle
mix with stuffing alien to the body,
walnuts and plums. His skin, like a parchment bag
soaked in oil, is pulled back and flattened,
with ridges and humps remaining, like a contour map,
like the map of a defeated country.
The army consumes every blade of grass in the valley,
every tree, every stream, every village,
every crossroad, every shack, every book, every graveyard.
His intact head
swivels around, to view the landscape of body
as if in dismay.
"For sixteen weeks I lived. For sixteen weeks
I took into myself nothing but the milk of my mother
who rolled on her side for me,
for my brothers and sisters. Only five hours roasting,
and this body so quickly dwindles away to nothing."
??????????????????*
By itself, isolated on this plywood,
among this puzzle of foregone possibilities,
his intact head seems to want affection.
Without knowing that I will do it,
I reach out and scratch his jaw,
and I stroke him behind his ears,
as if he might suddenly purr from his cooked head.
"When I stroke your pig’s ears,
and scratch the striped leather of your jowls,
the furrow between the sockets of your eyes,
I take into myself, and digest,
wheat that grew between
the Tigris and the Euphrates rivers.
"And I take into myself the flint carving tool,
and the savannah, and hairs in the tail
of Eohippus, and fingers of bamboo,
and Hannibal’s elephant, and Hannibal,
and everything that lived before us, everything born,
exalted, and dead, and historians who carved in the Old Kingdom
when the wall had not heard about China."
I speak these words
into the ear of the Stone Age pig, the Abraham
pig, the ocean pig, the Achilles pig,
and into the ears
of the fire pig that will eat our bodies up.
"Fire, brother and father,
twelve of us, in our different skins, older and younger,
opened your skin together
and tore your body apart, and took it
into our bodies."
Analyse und Interpretation des Gedichts
Dieses eindringliche Gedicht erzählt von einer gemeinschaftlichen Erfahrung, die sich um das Braten und Teilen eines Schweins dreht. Die Szene spielt in Ann Arbor, wo sich zwölf größtenteils unbekannte Personen versammeln, um an diesem Ritual teilzunehmen. Das Gedicht beschreibt lebhaft das physische Erscheinungsbild des Schweins nach dem Kochen und betont seinen gestreiften, glänzenden Körper und seinen breiten Kopf, was eine komplexe Mischung aus Faszination, Verwandtschaft und Unbehagen hervorruft.
Das Gedicht erforscht Themen wie Leben und Tod, Gemeinschaft und die Verflochtenheit von Menschen und Tieren. Das Schwein wird fast wie ein lebendes Wesen mit einer Geschichte und Persönlichkeit dargestellt, das als „mein Bruder das Schwein“ bezeichnet wird, was die emotionale Wirkung vertieft. Die detaillierte Beschreibung des Körpers des Schweins – seine entfernten Augen, der Apfel in seinem Mund, die zarten Rippen – unterstreicht die Transformation von einem lebenden Wesen zu Nahrung und hebt die ritualistische und urtümliche Natur des Essens hervor.
Das Gedicht reflektiert auch über die historischen und evolutionären Verbindungen zwischen Menschen und Tieren und verweist auf alte Werkzeuge, Landschaften und Zivilisationen. Die Handlung des Sprechers, den Kopf des Schweins zu streicheln, symbolisiert eine respektvolle Anerkennung dieser gemeinsamen Vergangenheit und des Zyklus von Leben und Tod.
Hintergrund und Autorenvorstellung
Obwohl das Gedicht seinen Autor nicht ausdrücklich nennt, spiegelt es einen Stil wider, der in der zeitgenössischen Poesie verbreitet ist und persönliche Erzählungen mit lebhaften Bildern und philosophischen Reflexionen verbindet. Der Schauplatz in Ann Arbor deutet auf eine moderne, möglicherweise akademische oder künstlerische Gemeinschaft hin, während der detaillierte, fast anthropologische Ansatz zur Beschreibung des Schweins und des Rituals auf Einflüsse aus sowohl Naturbeschreibung als auch kultureller Anthropologie hinweist.
Der Ton des Gedichts balanciert zwischen Ehrfurcht und roher Ehrlichkeit und lädt die Leser ein, sich mit den Realitäten des Nahrungsverzehrs und den oft ignorierten Verbindungen zwischen Menschen und den Tieren, die sie essen, auseinanderzusetzen. Diese Art von Poesie regt zur Reflexion über ethisches Essen, Tradition und die menschliche Beziehung zur Natur an.
Bildungswert und Lernpunkte
Schüler und Kinder können aus diesem Gedicht mehrere wichtige Lektionen lernen:
- Respekt vor Nahrung und Tieren: Das Gedicht ermutigt die Leser, tief über die Herkunft ihrer Nahrung nachzudenken und das Leben zu schätzen, das sie nährt.
- Gemeinschaft und Teilen: Das Zusammenkommen von Fremden um eine gemeinsame Mahlzeit hebt Themen von Verbindung und Zusammenarbeit hervor.
- Beschreibende Sprache und Bilder: Das Gedicht bietet reiche Beispiele für Metaphern, Vergleiche und lebhafte sensorische Beschreibungen, die nützlich für das Lernen in der Sprachkunst sind.
- Kulturelles und historisches Bewusstsein: Verweise auf alte Werkzeuge, Geografie und Geschichte laden zu interdisziplinärem Lernen ein, das Geschichte, Geografie und Anthropologie umfasst.
- Emotionale Intelligenz: Die Mischung aus Faszination, Unbehagen und Respekt im Gedicht hilft den Schülern, komplexe Emotionen im Zusammenhang mit Leben und Tod zu erkunden.
Anwendungen im Leben und Lernen
- In Literaturklassen: Das Gedicht kann verwendet werden, um Bildsprache, Symbolik und Erzählstimme zu lehren.
- In Sozialkunde: Es kann Diskussionen über Essenstraditionen, Rituale und kulturelle Praktiken einführen.
- In Ethik und Philosophie: Das Gedicht regt Debatten über die Beziehungen zwischen Mensch und Tier sowie über ethisches Essen an.
- In der Wissenschaft: Es kann ein Ausgangspunkt sein, um die Tierbiologie und die Nahrungskette zu erkunden.
- In der persönlichen Entwicklung: Es fördert Achtsamkeit im Umgang mit Konsum und Dankbarkeit.
Leseverständnisfragen
- Wo spielt das Gedicht und wie viele Personen sind an der Szene beteiligt?
- Wie wird das Schwein nach dem Kochen beschrieben und welche Vergleiche werden zu Tieren angestellt?
- Welche Emotionen drückt der Sprecher gegenüber dem Schwein aus?
- Welche Bedeutung hat der Apfel im Mund des Schweins?
- Wie interagieren die Menschen im Gedicht mit dem Körper des Schweins während der Mahlzeit?
- Auf welche historischen und evolutionären Verweise macht der Sprecher?
- Welche Themen erforscht das Gedicht über Leben, Tod und Gemeinschaft?
- Warum denkst du, streichelt der Sprecher am Ende des Gedichts den Kopf des Schweins?
- Wie regt das Gedicht zum Nachdenken über die Beziehung zwischen Menschen und Tieren an?
- Welche Lektionen können aus diesem Gedicht über Respekt und Dankbarkeit gelernt werden?
Antworten
- Das Gedicht spielt in Ann Arbor, mit zwölf Personen, von denen die meisten Fremde sind.
- Das Schwein wird als gestreift wie eine Tigerkatze beschrieben, mit langen Beinen und glänzendem Fell, und sein Kopf wird mit einem Javelina verglichen.
- Der Sprecher fühlt eine Verwandtschaft mit dem Schwein, nennt es "mein Bruder" und zeigt eine Mischung aus Faszination, Respekt und Traurigkeit.
- Der Apfel im Mund des Schweins ist ein traditionelles Symbol beim Braten, aber seine Rohheit steht im Kontrast zum gekochten Körper und schafft ein bizarr und eindrucksvolles Bild.
- Die Menschen zerlegen das Schwein mit Begeisterung, bewundern es, sind aber zunächst zögerlich beim Schneiden und teilen dann eifrig das Fleisch.
- Der Sprecher verweist auf alte Werkzeuge, die Savanne, historische Figuren wie Hannibal und frühe Zivilisationen, um das Schwein mit der Menschheitsgeschichte zu verbinden.
- Das Gedicht erforscht Themen wie Sterblichkeit, den Zyklus von Leben und Tod, gemeinschaftliches Teilen und die Verbindung des Menschen zur Natur.
- Das Streicheln des Kopfes des Schweins symbolisiert Respekt, Zuneigung und die Anerkennung des Lebens und des Opfers des Schweins.
- Das Gedicht regt zur Reflexion darüber an, wie Menschen von Tieren abhängen und die ethischen Überlegungen beim Fleischessen.
- Lektionen umfassen Respekt vor lebenden Wesen, Dankbarkeit für Nahrung, Bewusstsein für Lebenszyklen und die Bedeutung von Gemeinschaft.
Dieses Gedicht bietet eine tiefgründige Meditation über das Ritual des Essens als gemeinschaftliche menschliche Erfahrung, die Vergangenheit und Gegenwart, Leben und Tod sowie Fremde verbindet, die durch einen gemeinsamen Akt der Nahrung und Erinnerung zusammengebracht werden.
















