Irgendwann während der Ewigkeit . . . Von Lawrence Ferlinghetti - Giggle Poems

Irgendwann während der Ewigkeit . . . Von Lawrence Ferlinghetti - Giggle Poems

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Original Poem:

Sometime during eternity
some guys show up
and one of them
who shows up real late
is a kind of carpenter
from some square-type place
like Galilee
and he starts wailing
and claiming he is hip
to who made heaven
and earth
and that the cat
who really laid it on us
is his Dad
And moreover
he adds
It’s all writ down
on some scroll-type parchments
which some henchmen
leave lying around the Dead Sea somewheres
a long time ago
and which you won’t even find
for a coupla thousand years or so
or at least for
nineteen hundred and fortyseven
of them
to be exact
and even then
nobody really believes them
or me
for that matter
You’re hot
they tell him
And they cool him
They stretch him on the Tree to cool
And everybody after that
is always making models
of this Tree
with Him hung up
and always crooning His name
and calling Him to come down
and sit in
on their combo
as if he is
the
king cat
who’s got to blow
or they can’t quite make it
Only he don’t come down
from His Tree
Him just hang there
on His Tree
looking real Petered out
and real cool
and also
according to a roundup
of late world news
from the usual unreliable sources
real dead

Poem Explanation and Interpretation

Dieses Gedicht präsentiert eine moderne und informelle Nacherzählung der Geschichte von Jesus Christus, die zeitgenössische Umgangssprache und einen lässigen Ton verwendet, um eine tiefgreifende religiöse Erzählung zu beschreiben. Das Gedicht beginnt mit einer vagen Zeitangabe – "irgendwann während der Ewigkeit" – und deutet auf ein Ereignis außerhalb der gewöhnlichen menschlichen Geschichte hin. Es stellt eine Gruppe von Menschen vor, die ankommen, wobei der Fokus auf einem Spätankömmling liegt, der als Zimmermann aus einem bescheidenen Ort wie Galiläa beschrieben wird. Diese Figur behauptet, den Schöpfer des Universums zu kennen, den er als seinen "Vater" bezeichnet.

Das Gedicht verweist auf alte Schriftrollen und Pergamente, die in der Nähe des Toten Meeres hinterlassen wurden, und spielt auf die Schriftrollen vom Toten Meer an, die echte historische Dokumente sind, die 1947 entdeckt wurden. Trotz dieser Schriften hebt das Gedicht den Skeptizismus hervor – die Menschen glauben der Geschichte oder dem Sprecher nicht.

Die Erzählung wechselt dann zur Kreuzigung ("Sie strecken ihn auf den Baum, um sich abzukühlen"), was die Hinrichtung Jesu am Kreuz symbolisiert. Der "Baum" ist eine Metapher für das Kreuz, und das Gedicht bemerkt, wie die Menschen danach Modelle dieses Kreuzes erstellen und seinen Namen singen, in der Hoffnung auf seine Anwesenheit und Führung, als ob er ein "Königskater" oder ein Führer wäre, dessen Einfluss entscheidend ist.

Das Gedicht endet jedoch auf einer ernsten Note und betont, dass Jesus nie "von seinem Baum herunterkommt" – er bleibt "wirklich tot", laut "unzuverlässigen Quellen", was auf anhaltende Debatten über Glauben, Auferstehung und Überzeugung hindeuten könnte.

Background and Author Introduction

Dieses Gedicht ist eine zeitgenössische Neuinterpretation der christlichen Geschichte, wahrscheinlich inspiriert von der Beat-Generation oder gegenkulturellen Poesiestilen, die umgangssprachliche Sprache und Ironie verwenden, um traditionelle Themen zu erkunden. Die Verwendung von Slang wie "Königskater" und "hip" spiegelt einen kulturellen Einfluss des 20. Jahrhunderts in Amerika wider.

Der Autor des Gedichts wird hier nicht ausdrücklich genannt, aber der Stil deutet auf jemanden hin, der sowohl mit christlichen Erzählungen vertraut ist als auch daran interessiert ist, sie durch eine moderne Linse zu hinterfragen oder neu zu betrachten. Der Ton des Gedichts mischt Ehrfurcht mit Skeptizismus und lädt die Leser ein, kritisch über Glauben, Geschichte und Glaubenssysteme nachzudenken.

Reflection and Insights

Das Lesen dieses Gedichts ermutigt uns, darüber nachzudenken, wie alte Geschichten über Generationen hinweg erzählt und neu erzählt werden, wobei sich oft Ton und Bedeutung ändern. Es fordert den Leser heraus, über Glauben und Zweifel, die Macht des Geschichtenerzählens und wie historische Ereignisse mythologisiert werden, nachzudenken.

Das Gedicht zeigt auch, wie Sprache und kultureller Kontext unser Verständnis von heiligen Erzählungen beeinflussen. Durch die Verwendung einer lässigen, fast respektlosen Sprache macht das Gedicht die Geschichte von Jesus für ein modernes Publikum zugänglicher, während es gleichzeitig die Spannung zwischen Glauben und Skeptizismus hervorhebt.

Educational Value and Learning Points for Children and Students

Aus diesem Gedicht können Kinder und Schüler lernen:

  • Historischer und kultureller Kontext: Verständnis für die Bedeutung von Orten wie Galiläa und den Schriftrollen vom Toten Meer.
  • Religiöse Bildung: Einblick in die Geschichte von Jesus Christus und christliche Symbole wie das Kreuz.
  • Literarische Mittel: Erkennen von Metaphern (das Kreuz als "der Baum"), modernem Slang und Erzählstimme.
  • Kritisches Denken: Nachdenken darüber, wie Geschichten je nach Zeit und Kultur unterschiedlich interpretiert werden.
  • Sprachkenntnisse: Erweiterung des Wortschatzes mit informellen und idiomatischen Ausdrücken.

Application in Life and Learning

  • In Literaturklassen: Dieses Gedicht kann verwendet werden, um zu erkunden, wie traditionelle Geschichten in moderner Poesie adaptiert werden.
  • In Geschichts- oder Religionsstudien: Es bietet einen Ausgangspunkt, um über den historischen Jesus und die Entdeckung antiker Texte zu diskutieren.
  • Im Sprachenlernen: Der informelle Ton des Gedichts hilft Lernenden, idiomatisches Englisch und Slang zu verstehen.
  • In persönlicher Reflexion: Ermutigt Schüler, über Glauben, Zweifel und wie Geschichten Identität formen, nachzudenken.

Reading Comprehension Exercises

  1. Wer ist die Hauptfigur, die im Gedicht beschrieben wird?
  2. Was ist die Bedeutung der erwähnten "Schriftrollen"?
  3. Was symbolisiert der "Baum" im Gedicht?
  4. Warum machen die Menschen immer wieder Modelle des Baumes und rufen den Namen der Hauptfigur?
  5. Welchen Ton hat das Gedicht gegenüber der erzählten Geschichte?
  6. Welches historische Ereignis wird im Gedicht mit dem Jahr 1947 erwähnt?
  7. Wie stellt das Gedicht die Beziehung zwischen Glauben und Skeptizismus dar?
  8. Welcher moderne Slang oder Umgangssprache wird im Gedicht verwendet, um die Hauptfigur zu beschreiben?

Answers

  1. Die Hauptfigur ist ein Zimmermann aus Galiläa, der Jesus Christus repräsentiert.
  2. Die "Schriftrollen" beziehen sich auf die Schriftrollen vom Toten Meer, antike Texte, die religiöse Schriften enthalten.
  3. Der "Baum" symbolisiert das Kreuz, an dem Jesus gekreuzigt wurde.
  4. Die Menschen machen Modelle des Baumes und rufen seinen Namen, um seine Anwesenheit und Führung zu suchen, in der Hoffnung auf seine Hilfe.
  5. Der Ton ist informell, etwas skeptisch, und mischt Ehrfurcht mit Ironie.
  6. Das Jahr 1947 bezieht sich auf die Entdeckung der Schriftrollen vom Toten Meer.
  7. Das Gedicht zeigt, dass trotz Beweisen oder Geschichten viele Menschen zweifeln oder nicht glauben.
  8. Slang wie "Königskater", "hip" und "cool" wird verwendet, um Jesus auf moderne, informelle Weise zu beschreiben.